UK plans payments rule overhaul to push stablecoins into mainstream finance.

Die britische Regierung hat Pläne vorgestellt, die Zahlungsregeln zu überarbeiten, um Stablecoins und tokenisiertes Geld in ihr Finanzsystem zu integrieren.

Laut einer Mitteilung des HM Treasury am Dienstag wird die Regierung eine Konsultation zur Reform der Regelungen für Zahlungsdienste und elektronisches Geld eröffnen, mit dem Schwerpunkt, bestehende Rahmenwerke an digitale Zahlungstechnologien anzupassen.

Die vom Treasury skizzierten Pläne sehen die Schaffung eines einheitlichen Rahmens vor, der sowohl konventionelle als auch tokenisierte Zahlungen umfasst, einschließlich Stablecoins und tokenisierter Einlagen.

Beamte deuteten zudem auf bevorstehende Gesetzgebung hin, die administrative Hürden für Unternehmen, die Stablecoin-basierte Zahlungsdienste anbieten wollen, verringern würde – als Teil der Bemühungen, das Vereinigte Königreich als wettbewerbsfähigen Standort für digitale Assets zu positionieren.

„Wir werden einen einheitlichen, kohärenten Rahmen für sowohl traditionelle als auch tokenisierte Zahlungen schaffen, einschließlich Stablecoins und tokenisierter Einlagen“, heißt es in der Mitteilung.

Chris Woolard, ein ehemaliger Executive der Financial Conduct Authority, wurde im Rahmen der Digitalstrategie für Großhandelsfinanzmärkte der Regierung zum Beauftragten für digitale Märkte ernannt.

Woolards Rolle wird die Einführung tokenisierter Assets in den Finanzmärkten unterstützen und dabei die Koordination zwischen Aufsichtsbehörden und Marktteilnehmern fördern.

„Zusammenarbeit und ein Dialog zwischen Privatsektor und Staat werden die globale Wettbewerbsfähigkeit des Vereinigten Königreichs als Vorreiter in digitalen Märkten am besten unterstützen“, sagte er.

Stablecoins und Zahlungsreform rücken der Einführung im Jahr 2027 näher

Laut HM Treasury ist das jüngste Maßnahmenpaket Teil einer breiteren Initiative, das Finanzsystem des Vereinigten Königreichs auf ein vollständiges Krypto-Regime vorzubereiten, das 2027 in Kraft treten soll.

Kürzliche Schritte der Financial Conduct Authority haben bereits begonnen, zu definieren, wie verschiedene Teile des Kryptosektors reguliert werden.

Anfang dieses Monats bat die FCA um Stellungnahmen zur Ausgabe von Stablecoins, zu Handelsplattformen, Verwahrdiensten und Staking; die Aufsicht versucht zu klären, wie diese Aktivitäten unter das Financial Services and Markets Act fallen werden.

FCA-Leitlinien deuteten darauf hin, dass Emittenten regulierter Stablecoins verpflichtet sein werden, 1:1-Reserven zu halten und klare Offenlegungen zu machen, während die Möglichkeit eingeschränkt wird, Erträge aus den Sicherungsanlagen an Privatanleger weiterzugeben.

Von den Unternehmen wird erwartet, dass sie ab dem 30. September 2026 Anträge auf Zulassung stellen; eine Übergangsfrist läuft bis Anfang 2027, bevor die vollständigen Regeln am 25. Oktober 2027 in Kraft treten.

Bis dahin bleibt die Mehrheit der Kryptoaktivitäten im Vereinigten Königreich außerhalb eines vollständigen Lizenzregimes, wodurch das kommende Jahr für Unternehmen, die sich darauf vorbereiten, unter strengerer Aufsicht tätig zu werden, zu einer Schlüsselperiode wird.

Regierung prüft Regeln für KI-gesteuerte Zahlungen

Neben Stablecoins und Tokenisierung prüfen britische Entscheidungsträger auch, wie Zahlungsregeln anzuwenden sind, wenn KI-Systeme Transaktionen im Namen von Nutzern ausführen.

Das Treasury erklärte, es werde untersuchen, wie bestehende Vorschriften angepasst werden müssen, wenn KI-gesteuerte Zahlungsmodelle Fuß fassen, insbesondere in Fällen, in denen Transaktionen ohne direkten menschlichen Eingriff initiiert und verwaltet werden.

The post UK plant Reform der Zahlungsregeln, um Stablecoins in die Finanzwelt zu bringen appeared first on Invezz