Trotz des laufenden Rechtsstreits mit der Securities and Exchange Commission baut Ripple sein Angebot im Kryptobereich weiter aus. Das Unternehmen hat angekündigt, dass es einen Liquidity Hub einrichten wird, der sich an Finanzinstitute richtet, die Krypto-Handelsdienstleistungen anbieten wollen.

Das neue Produktangebot wird die Akzeptanz von Kryptowährungen fördern und es den Akteuren des Finanzdienstleistungssektors ermöglichen, im Namen ihrer Kunden auf Kryptowährungen zuzugreifen.

Ripple startet eine Liquidity Hub

Im Blogbeitrag von Ripple heißt es, dass dieses neue Produkt als “Ripple Liquidity Hub” bekannt sein wird. Das Produkt wird es Unternehmenskunden ermöglichen, auf Krypto-Assets von verschiedenen Market Makern, Börsenplattformen und OTC-Handelsplätzen zuzugreifen.

In dem Blogbeitrag heißt es:

Ripple Liquidity Hub wird die spezifischen Probleme von Unternehmenskunden lösen, indem es lange und ressourcenintensive Integrationen durch eine optimierte API vermeidet und – im Gegensatz zu den meisten anderen Angeboten – Vorfinanzierungsanforderungen eliminiert, um Betriebskapital freizusetzen.

In der Ankündigung heißt es, dass der Liquidity Hub zunächst nur sechs der beliebtesten Kryptowährungen unterstützen wird. Dazu gehören Bitcoin (BTC/USD), Ethereum (ETH/USD), Bitcoin Cash (BCH/USD), Litecoin (LTC/USD), Ethereum Classic (ETC/USD) und Ripple (XRP/USD).

Ripples Liquidity Hub soll nächstes Jahr starten

Der General Manager von RippleNet, Asheesh Birla, merkte an, dass dieses Produkt den Kunden der Plattform den Zugang zu einem “One-Stop-Shop” für den Kauf, Verkauf und das Halten von Krypto-Assets ermöglichen würde. Birla erklärte, dass das Team bereits an der Infrastruktur für dieses Produkt arbeitet. Es befinde sich jedoch noch in der Vorschauphase und werde im Jahr 2022 eingeführt.

Eine der Firmen, die bereits Partnerschaften für diesen Dienst eingegangen sind, ist Coinme. Coinme ist ein lizenzierter Anbieter von Bitcoin-Geldautomaten in den USA und hat bereits Tausende dieser Automaten im Land aufgestellt.

Trotz dieser Entwicklungen dauert der Rechtsstreit zwischen Ripple und der SEC noch an. Im vergangenen Dezember hat die SEC Ripple und seine Führungskräfte wegen eines nicht registrierten Wertpapierverkaufs im Wert von 1,3 Mrd. $ angeklagt. Nach Ansicht der SEC war XRP ein Wertpapier und kein Token.

Ripple und die SEC haben diesen Fall noch nicht beigelegt, und die beiden reichen weiterhin Anträge und Argumente zu diesem Fall ein.

The post Ripple startet Liquidity Hub trotz Gerichtsstreit mit SEC appeared first on Invezz