Wohnungsknappheit und unerschwingliche Immobilien sind ein weltweites Problem. Das gilt besonders in Australien, wo die Bundesregierung kürzlich die Steuerbelastung für bestehende Mietobjekte erhöht und es bestimmten Investoren untersagt hat, neue Immobilieninvestitionen mit Fremdkapital zu finanzieren. Dies wird die Kosten erhöhen und die Bereitstellung von Wohnraum einschränken, und man fragt sich hier wie dort, was sich Politiker eigentlich bei solchen Maßnahmen denken. Auf jeden Fall werden diese Änderungen zwangsläufig zu höheren Mieten und Preisen führen, insbesondere im günstigeren Segment des Marktes, in dem der australische Immobilienkonzern Aspen Group (WKN: 692185) tätig ist.

Aspen Group-Aktie: Die Investmentthese wird immer stärker

Auch das am 30. Juni beendete Geschäftsjahr 25/26 war für Aspen wieder sehr erfolgreich. Das Unternehmen konnte seine gesamten Netto-Mieteinnahmen um 13 % auf 76 Mio. Austral-Dollar steigern. Der Bau neuer Wohnungen sowie Renovierungen trugen zu diesem Wachstum bei.

Die Objekte zur Langzeitvermietung sind praktisch komplett belegt. Aspens Mieten liegen durchschnittlich etwa 10 % unter dem Markt und steigen jährlich um rund 3 bis 5 %. Die Entwicklung bei den Kurzzeitaufenthalten war verhalten, was zum Teil auf Renovierungsarbeiten in einigen Anlagen zurückzuführen ist. Aspen hat im Laufe des Geschäftsjahres versucht, höhere Mieten durchzusetzen, um die Rentabilität zu verbessern. Das ging dann auf Kosten der Auslastung. Die durchschnittliche wöchentliche Bruttomiete pro Wohnung stieg um 6 % auf 346 Austral-Dollar.

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