MBB (WKN: A0ETBQ) ist eine familiengeführte Berliner Beteiligungsholding, die mittelständischen Unternehmen Nachfolgelösungen bietet, sie dauerhaft behält und über eigene Börsengänge finanziert. Unsere These zur MBB-Aktie lautet, dass diese Konstruktion aus strukturellen Wachstumsmärkten, prall gefüllter Holding-Kasse und Gründern mit Eigentümerdenken über Zyklen hinweg funktionieren wird.
Obwohl die MBB-Aktie in den letzten drei Jahren um 130 % gestiegen ist, sehen wir weiter Chancen – aber dazu später mehr.
MBB-Aktie: EBITDA-Sprung trotz Umsatzrückgang
Der Konzernumsatz sank im ersten Halbjahr 2026 auf 536 Mio. Euro nach 545,5 Mio. Euro. Das bereinigte EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen), also der operative Rohertrag sprang um 53,4 % auf 117,1 Mio. Euro, die Marge von 14,1 auf 21,8 %. Wir haben nachgerechnet, woher das kommt: Die Materialquote fiel von 51,1 auf 44 % des Umsatzes, während die Personalquote von 28,7 auf 30,8 % kletterte.
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