
Der Kupferpreis schwankte am Donnerstag weiterhin zwischen leichten Gewinnen und Verlusten, während Investoren die wechselseitigen Drohungen zwischen den USA und der Islamischen Republik Iran abwägen. Einerseits stützt die stabile langfristige Perspektive weiterhin das Industriemetall. Als Barometer für die globale Wirtschaftslage steht Dr Copper jedoch unter Druck durch die anhaltenden geopolitischen Spannungen und die Sorgen über höhere Zinsen.
Kupferpreis schwankt angesichts erhöhter Unsicherheit
Kupferpreis und die breiteren Finanzmärkte schwanken weiterhin in Einklang mit der politischen und wirtschaftlichen Stimmung an der globalen Front. Am Mittwoch sagte Trump, die US‑Iran‑Friedensgespräche befänden sich in den „Endphasen“. Er fügte hinzu, er habe die geplanten Militärschläge gegen Iran abgesagt, um Verhandlungen zu ermöglichen.
Bemerkenswert ist, dass der US‑Präsident zunächst optimistische Äußerungen machte, nur damit die Spannungen wieder aufflammten. Iran hat seinerseits gewarnt, dass es über den Nahen Osten hinaus zuschlagen werde, falls die USA ihre Angriffe auf das Land erneuern. Gleichzeitig deuteten israelische Beamte an, dass ein erneuter Konflikt mit der Islamischen Republik Iran aktiv in Erwägung gezogen werde.
Vor dem Hintergrund dieser zugespitzten Spannungen setzen Investoren große Hoffnungen auf die von Pakistan geführten Vermittlungen. Ein Sprecher des iranischen Außenministeriums erklärte, Teheran habe den US‑Vorschlag zur Beendigung des andauernden Kriegs erhalten und prüfe ihn.
Kupfer, das über ein breites Spektrum an elektrischen und industriellen Anwendungen verfügt, gilt als Barometer für die globale Wirtschaftslage. Beispielsweise haben die anhaltenden Unsicherheiten infolge des US‑Iran‑Kriegs den globalen Wachstumsausblick belastet, da Anleger wegen höherer Zinsen besorgt sind. Während die langfristigen Nachfrageaussichten stabil bleiben, ist die Zuversicht hinsichtlich der Nachfrage nach dem Metall, das in KI‑Rechenzentren, sauberer Energie und der allgemeinen Modernisierung Verwendung findet, zurückgegangen.
In den nächsten Handelssitzungen dürfte der Kupferpreis weiterhin sensibel auf das Marktsentiment und die Risikobereitschaft reagieren. Anleger werden die Schlagzeilen zu den geopolitischen Spannungen im Nahen Osten genau beobachten.
Technische Analyse des Kupferpreises

Die Comex‑Futures, der Referenzmarkt für den nordamerikanischen Kupferhandel, erholten sich am Donnerstag zunächst, bevor sie einen Teil dieser Gewinne wieder abgaben. In der vorherigen Sitzung fielen sie auf ein Zweiwochentief bei $6.15 pro Pfund. Seitdem haben sie die meisten dieser Verluste wieder aufgeholt und notierten zum Zeitpunkt der Berichterstattung bei $6.27.
Die erhöhte Volatilität, die in den letzten Sitzungen beobachtet wurde, beruht weitgehend auf den anhaltenden geopolitischen Unsicherheiten und deren Auswirkungen auf Dr Copper. Ein Blick auf das Tages‑Chart signalisiert, dass das konventionelle Barometer für die Wirtschaftslage volatil bleiben, zugleich aber in einer Spanne gehandelt werden könnte.
Einerseits handelt der Comex‑Kupferpreis über den 25‑ und 50‑Tage‑EMAs. Zudem hat er sich innerhalb des seit fast einem Jahr bestehenden Aufwärtskanals stabil gehalten. Diese technischen Indikatoren deuten kurzfristig auf weitere Zugewinne hin.
Bei einem RSI von 54 wird das rote Metall voraussichtlich weiterhin innerhalb einer Spanne handeln, da Anleger den laufenden Konflikt beobachten. Basierend auf diesen technischen Indikatoren sowie den Fundamentaldaten ist die Spanne zwischen dem Intraday‑Tief vom Mittwoch bei $6.15 und dem Widerstand bei $6.38 besonders beachtenswert. Darüber hinaus werden die Bullen das nächste Ziel bei $6.45 anvisieren. Umgekehrt müssten die Bullen bei einem Durchbruch unter die aktuelle Handelszone die Unterstützung bei $6.09 verteidigen, um den Kupferpreis innerhalb des monatelangen Kanals zu halten.
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