Kurzmeldung: Langsam, aber sicher rutscht die Aktie von Gazprom (WKN 903276) immer tiefer in den Keller. Und das, obwohl sie derzeit nur an der Börse Moskau und dort auch nur von Inländern gehandelt werden kann. Schlusskurs gestern nach -3,7%: 218,60 Rubel, umgerechnet 2,01 €.

Zunächst waren an der Börse Moskau nach drei Wochen Pause nur Aktien von 33 Unternehmen zum Handel zugelassen, darunter auch die Papiere des Staatskonzerns Gazprom. Seit Montag dürfen wieder alle Aktien gehandelt werden.

Deutsche Anleger zum Zuschauen verurteilt

Deutsche Anleger, die Gazprom in den meisten Fällen als American Depositary Receipt (ADR) in ihren Depots haben dürften, können den dampfenden Zug nur aus der Ferne verfolgen – einsteigen verboten. Damit sind sie in schlechter Gesellschaft, denn weltweit geht es anderen Aktionären nicht anders. Auch sie können Gazprom-Papiere nirgendwo kaufen oder verkaufen.

Bleibt der Handel sogar für Jahre gesperrt?

Experte Andreas Lambrou, ein ausgewiesener Kenner von russischen Aktien, mahnt zur Geduld. Etwas anderes bleibe Anteilseignern nicht übrig. Er habe sogar das Gerücht gehört, der Handel bleibe für zwei bis drei Jahre ausgesetzt, ließ Lambrou gestern in seiner wöchentlichen Sprechstunde verlauten, wie Interessenten in diesem Rohstoff-Chat-Channel nachlesen können.

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