why amazon globalstar deal a threat for ast spacemobile stock

AST SpaceMobile Inc (NASDAQ: ASTS) schloss am Dienstag deutlich tiefer, nachdem Amazon ein definitives Abkommen über $11.6 billion zur Übernahme des konkurrierenden Satellitenbetreibers Globalstar angekündigt hatte.

Die Nachricht überstrahlte ASTS’ jüngste operative Erfolge, einschließlich rekordverdächtiger Q4-Umsätze, die dem Unternehmen Anfang April halfen, über seine wichtigen gleitenden Durchschnitte (MAs) zu steigen.

Im Vergleich zum Jahreshoch liegt die AST SpaceMobile-Aktie zum Zeitpunkt der Veröffentlichung mehr als 25 % im Minus.

Warum der Amazon‑Globalstar‑Deal eine Bedrohung für die ASTS‑Aktie darstellen könnte

Die ASTS‑Aktie steht nun vor einer strategischen Zangenbewegung.

Indem es GSATs lizenziertes L‑Band‑Spektrum und operative Infrastruktur übernimmt, positioniert sich Amazon.com Inc mit seinem „Leo“-Netzwerk, um unmittelbar Direkt‑zu‑Gerät (D2D)-Dienste anzubieten.

Noch bedrohlicher ist möglicherweise die bestätigte Allianz mit Apple, die beabsichtigt, die Satellitenkonnektivität für das iPhone‑Ökosystem bereitzustellen.

Im Gegensatz zu AST SpaceMobile, das einzelne Netzbetreiber gewinnen muss, kann AMZN nun seine bestehende Infrastruktur nutzen, um Satellitenkonnektivität weltweit mit Prime, AWS und dem Einzelhandelsvertrieb zu bündeln.

Diese Strategie des Bündelns und Eroberns könnte ASTS erheblich daran hindern, Premiumpreise durchzusetzen.

Auch wenn ASTS einen technischen Vorsprung durch ein großes, hochdurchsatzfähiges Satellitenarray besitzt, schafft der Amazon‑Globalstar‑Deal einen ernstzunehmenden Konkurrenten, der Hardware subventionieren kann, um Marktanteile zu sichern.

Warum die AST SpaceMobile‑Aktie heute außerdem fällt

Während der Amazon‑Globalstar‑Merger die Schlagzeilen dominierte, übten mehrere andere Faktoren am Dienstag Druck auf die Bewertung von ASTS aus.

Dazu zählt eine klassische „sell the news“-Reaktion; das Unternehmen meldete einen mehr als 25‑fachen Anstieg der Umsätze im Jahresvergleich auf $54.3 million im Q4, doch der Markt hatte dies bereits während der bisherigen Monatsrally eingepreist.

Weiter gedämpft wurde die Stimmung bei AST SpaceMobile‑Aktien durch eine „geringfügige“ Verzögerung im Startplan der kritischen BlueBird 7‑Mission. Ursprünglich für Anfang der Woche geplant, löste die Verschiebung auf das Ziel­datum 16. Apr. auf der New Glenn‑Rakete von Blue Origin technische Gewinnmitnahmen aus.

Bei einer High‑Beta‑Aktie veranlasst selbst eine 48‑stündige Verzögerung Anleger zur Risikoabsicherung, weil sie vor den „binären“ Ausführungsrisiken bei Satellitenstarts zurückschrecken.

Sollten Sie den Rücksetzer bei AST SpaceMobile Inc. kaufen?

Für langfristig Überzeugte könnte dieser Rücksetzer einen strategischen „Einstiegspunkt“ darstellen, da AST SpaceMobile weiterhin eines der wenigen reinen Pure‑Play‑Unternehmen im Direkt‑zu‑Gerät‑Markt ist und über einen vertraglich zugesicherten Umsatzbestand von $1B verfügt.

Vorsicht ist jedoch geboten. Trotz des massiven Umsatzübertreffens, des höher als erwarteten Verlusts von $0.26 je Aktie und einer hohen Beta von 2.8 deutet dies darauf hin, dass die Volatilität anhalten wird.

Kurz gesagt: Der Amazon‑Globalstar‑Deal bringt eine „Prime‑große“ Bedrohung mit sich, doch die technische Schutzmauer von ASTS und der bevorstehende BlueBird 7‑Start am 16. Apr. bieten kurzfristige Katalysatoren.

Mit Analysten‑Kurszielen, die breit von $41 bis $139 reichen, beruht die „buy the dip“-These vollständig darauf, ob AST SpaceMobile seinen First‑Mover‑Vorteil halten kann, bevor Leos kommerzielle Dimensionen vollständig realisiert sind.

Wall Street stuft das in Midland ansässige Unternehmen derzeit lediglich als „Hold“ ein.

The post AST SpaceMobile-Aktie fällt — Amazon könnte schuld sein appeared first on Invezz