owning spacex stock via this telecom name is attractive proposition

EchoStar (SATS) hält eine beträchtliche Beteiligung an dem kürzlich börsengelisteten SpaceX (SPCX) – eine Beteiligung, die vom Markt weitgehend unterschätzt wird, sagt David Barden, Senior-Analyst bei New Street.

In einer aktuellen Kundenmitteilung hob Barden sein Kursziel für das Telekommunikationsunternehmen auf 165 US-Dollar an und sieht damit ein potenzielles Aufwärtspotenzial von rund 40 % gegenüber dem vorherigen Schlusskurs.

Der bullische Ausblick fällt in eine Zeit, in der die EchoStar-Aktie Schwierigkeiten hat, ihr Jahreshoch wiederzuerlangen; sie liegt derzeit etwa 15 % unter ihrem Höchststand Ende Mai.

Warum ist Barden gegenüber EchoStar bullisch?

David Barden ist aus einem einfachen Grund positiv gegenüber SATS: Allein die Beteiligung an SpaceX macht das Unternehmen für 2026 mehr wert, als der Markt ihm derzeit zuschreibt.

Nach dem jüngsten Verkauf von Funkfrequenzen an AT&T und SpaceX besitzt EchoStar ungefähr 262 Millionen Aktien des von Milliardär Elon Musk geführten Konzerns für artificial intelligence (AI) und Raumfahrtinfrastruktur.

SPCX-Aktien zu je 161 US-Dollar bewertet (dem Preis, zu dem sie ihre Debütsitzung an der Nasdaq schlossen), ist diese Beteiligung jetzt mehr als 42 Milliarden USD (ca. 36,6 Milliarden €) wert.

Die SATS-Aktie wird zum Zeitpunkt der Berichterstattung bei fast 121 US-Dollar gehandelt und „diskontiert“ die SpaceX-Exponierung massiv – laut New-Street-Analyst ergibt das eine implizite Bewertung des Giganten von nur rund 86 US-Dollar.

„Wir halten es für attraktiv, SpaceX-Aktien über EchoStar zu diesen Kursen zu besitzen.“

SATS-Fundamentaldaten bleiben 2026 stark

Abgesehen von seinen SPCX-Beteiligungen bleiben EchoStar-Aktien attraktiv, da das Unternehmen eine Kern-Telekommunikationsinfrastruktur unterhält, die stetige Cashflows generiert.

Zum Ende des ersten Quartals hatte das Unternehmen mehr als 6 Millionen Pay-TV-Abonnenten, davon 4,8 Millionen bei Dish TV und 1,79 Millionen bei Sling TV, sowie die Marke Boost Mobile.

Gleichzeitig passte Barden seine Schätzungen für SATS‘ Altbestände angesichts laufender FCC-Frequenzauktionen an.

Am Dienstag kürzte er die Bewertung des AWS-3-Spektrums auf 3 US-Dollar pro MHz-POP (zuvor 3,62 US-Dollar) und verringerte damit den erwarteten Wert des eigenständigen EchoStar-Geschäfts von 10 Milliarden USD (ca. 8,7 Milliarden €) auf etwa 8,3 Milliarden USD (ca. 7,2 Milliarden €).

Wohin Optionsdaten die SATS-Aktie führen könnten

Aus Investment-Perspektive ist außerdem erwähnenswert, dass die SATS-Aktie voraussichtlich ihre 20-Tage-Linie (MA) antesten wird; ein klarer Ausbruch über 124 US-Dollar dürfte kurzfristig bullisches Momentum anziehen.

Darüber hinaus bleibt der Derivatemarkt, ähnlich wie New Street Research, für den Rest des Jahres 2026 bullisch gegenüber EchoStar, zumal die Aktie mit etwa dem 2,2-fachen Umsatz nicht besonders teuer zu halten ist.

Laut Barchart liegt das Put-to-Call-Verhältnis für Optionskontrakte mit Laufzeit Mitte Oktober derzeit bei 0,24 und weist damit eine sehr starke bullische Schieflage auf.

Entscheidend ist, dass andere Wall-Street-Analysten – wenn auch nicht so bullisch wie David Barden – ebenfalls konstruktiv für EchoStar in den nächsten 12 Monaten bleiben.

Die Konsensbewertung für SATS lautet derzeit „Moderate Buy“, das mittlere Kursziel von 143 US-Dollar signalisiert ein potenzielles Aufwärtspotenzial von nahezu 20 %.

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