Künstliche Intelligenz besteht nicht nur aus Chip-Produzenten, Hyperscalern sowie OpenAI und Anthropic. Viele kleinere Unternehmen profitieren von der KI-Entwicklung, weil sie den Großen der Branche zuliefern. Diese „Schaufelproduzenten“ sind in der Regel eher unbekannt und deutlich günstiger bewertet als die großen Namen der Branche. In dieser Rubrik gehört auch die IPD Group-Aktie (WKN: A3D13K) aus Australien.

IPD Group-Aktie: Was steckt dahinter?

Das Unternehmen bietet elektrische Produkte und Dienstleistungen in den Bereichen Stromverteilung, Energiemanagement, Automatisierung, industrielle Kommunikation, Geräte für explosionsgefährdete Bereiche, EV-Ladetechnik und Elektrotechnik an. Laut eigener Aussage entfallen 60 % des Umsatzes der IPD-Gruppe auf Märkte im Umfeld von KI-Investitionen, darunter Rechenzentren, aber auch Infrastruktur, Industrie und Bergbau, Wasser- und Abwasserwirtschaft sowie Energieversorger. Jeder Geschäftsbereich der Gruppe profitiere demnach direkt von den langfristigen positiven Rahmenbedingungen durch Elektrifizierung, Automatisierung und Vernetzung.

Das spiegeln auch die Rekordergebnisse des Geschäftsjahres 25/26 (30. Juni) wider. IPD steigerte den Umsatz gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 16,8 % auf 414,3 Mio. Austral-Dollar. Besonders gut lief es bei EX Engineering, das sich um explosionsgefährdete Bereiche kümmert. Dort legten die Einnahmen gleich um 35 % zu. Ebenfalls sehr schön entwickelte sich der Umsatz mit Rechenzentren, der um 27 % auf 71,5 Mio. Austral-Dollar wuchs.

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