Rund 600 Millionen Euro jährlich soll sie bringen, doch die Folgen könnten in den zweistelligen Milliardenbereich gehen. Am 26. August 2026 bestätigte Finanzminister Lars Klingbeil: Die Zuckersteuer soll kommen und deutlich mehr Getränke erfassen als bisher bekannt. Dem germanischen dolce vita soll es jetzt an den Kragen gehen.
Von Meinrad Müller
Zuckersteuer ruft nach Erhöhung des Kindergeldes
Doch die Folgen hat Klingbeil offenbar nicht bedacht. Zuckersteuer schreit deshalb auch nach mehr Kindergeld, denn unsere Kinder lieben süße Getränke. Wenn diese nun teurer werden, steigen auch die Lebenshaltungskosten der Familien. Bei einer fünfköpfigen Familie verteuert sich der Wocheneinkauf durch die Zuckersteuer um exakt 42,80 Euro. Laut Statistikum. Das sind aufs Jahr gerechnet 2.225,60 Euro. Inklusive Mehrzwecksteuer.
Folglich muss das Kindergeld um exakt 185,47 Euro im Monat steigen. Alles andere wäre familienfeindlich. Ansonsten entstünde sofort das nächste politische Problem. Kinderarmut durch Zuckersteuer. Wird nach Einführung der Zuckersteuer das Kindergeld nicht erhöht, können sich Familien weitere Kinder nicht mehr leisten. Aber so weit darf es nicht kommen. Wenn Kinder immer teurer werden, werden weniger geboren. Wenn weniger Kinder geboren werden, fehlen später Beitragszahler. Und wenn Beitragszahler fehlen, wird es für die Rente eng. Zuckersteuer mit Dominoeffekt. Heute wird die Limo teurer. Morgen fehlen die Kinder. Übermorgen die Rentenzahler. Wenn dann auch noch die Zuckerrationen unserer Krieger an der Ostfront besteuert werden, wackeln der gesamte Wehretat, die Kriegstüchtigkeit und der nächste Sieg.
Längst nachgewiesen: Unterzuckerung im Bundestag
Die Unterzuckerung wird zum Politiker-Alibi für Erinnerungslücken, wie einst beim Innenminister Zimmermann. So weit darf es nie mehr kommen. Nie mehr! Unterzuckerung im Kabinett. Milliarden falsch verplant. Am Ende wäre die Unterzuckerung der neue Persilschein für politischen Unsinn. Fehlentscheidungen wie jene von 2015 können heute medizinisch einwandfrei auf Unterzuckerung der Politiker zurückgeführt werden. Eine persönliche Haftung ist daher schon aus medizinischen Gründen amtlich ausgeschlossen.
Bevölkerungspyramide durch Zuckersteuer gekippt
Menschen treffen sich seit Jahrhunderten auf ein erstes Date in einem Café, auf eine Cola, auf ein Eis oder auf Kuchen. Wenn solche kleinen Freuden immer teurer werden, bleiben irgendwann mehr Menschen zu Hause und gucken als Single nur noch Netflix. Kein erster Kaffee. Kein zweiter Kaffee. Keine Telefonnummer. Keine Hochzeit. Keine Kinder. Damit könnte die Zuckersteuer langfristig sogar das Bevölkerungswachstum gefährden.
Die wenigen Millionen an Zuckersteuer stehen womöglich 20 Milliarden Zuschüssen zur Rentenkasse gegenüber.
Die SPD muss an Unterzuckerung gelitten haben, als sie den Zuckersteuergaul ritt.
Meinrad Müllers Blog: www.info333.de/p
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