Eisenerz ist auf der Erde reichlich vorhanden. Doch das Material, das für eine CO₂-ärmere Stahlproduktion benötigt wird, könnte knapp werden. Direktreduktionsanlagen verlangen deutlich höhere Erzqualitäten als klassische Hochöfen. Gleichzeitig sollen allein in Indien und Südostasien neue Stahlkapazitäten entstehen, während alternde Minen vom Markt verschwinden, wodurch sich der Wettbewerb verschiebt. Entscheidend ist künftig nicht nur, wer die meisten Tonnen liefert, sondern wer hochwertiges Material, günstige Energie und die passende Infrastruktur anbieten kann.