Die grüne Transformation der Schwerindustrie ist ohnehin schon herausfordernd und trifft Industrieunternehmen in Zeiten der Krise hart. Jetzt kommt auch noch die Geopolitik hinzu – gerade im Bereich der Rüstung kommt es auf resiliente Lieferketten an. Wer Panzer, schwere Militärfahrzeuge oder Artillerie auch im absoluten Krisenfall verlässlich produzieren will, setzt bei den dafür nötigen Rohstoffen und Vorprodukten auf politisch verlässliche Regionen. Die klassische Trennung zwischen ziviler Rohstoffförderung und militärischer Wertschöpfung löst sich in der aktuellen Gemengelage zunehmend auf. Auch die zivile Industrie profitiert davon, wenn politische Entscheider aus Gründen der nationalen Sicherheit Prozesse beschleunigen. Wir beleuchten drei Unternehmen aus den Bereichen Rüstung und Stahl und zeigen Anlegern Chancen auf.