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Intel (NASDAQ: INTC) und Advanced Micro Devices (NASDAQ: AMD) setzen am Mittwoch ihre Kursgewinne fort, nachdem Nachrichten über weitreichende Preiserhöhungen für ihre CPU-Produktlinien bekannt wurden.

Einem Bericht von Nikkei Asia zufolge wird Intel die Preise innerhalb der nächsten Tage anheben, während AMD plant, im April nachzuziehen.

Im bisherigen Jahresverlauf ist Intel der Outperformer und liegt mit nahezu 20% vorne, während AMD einen marginalen „Rückgang“ verzeichnet.

Dennoch gibt es Gründe anzunehmen, dass letzteres tatsächlich als langfristige Anlage attraktiver ist.

Warum Preiserhöhungen für Intel- und AMD-Aktien positiv sind

Die genannten Berichte über Preiserhöhungen sind sowohl für Intel als auch für AMD-Aktien positiv, da sie auf starke Preissetzungsmacht und robuste Nachfrage hinweisen.

Preissteigerungen von bis zu 15% ermöglichen es beiden Unternehmen, steigende Produktionskosten auszugleichen und die Bruttomargen direkt zu erhöhen.

Zudem deuten Preiserhöhungen auf einen „Verkäufermarkt“ hin.

Schwere Lieferengpässe – mit Lieferzeiten, die von zwei Wochen auf über drei Monate gestiegen sind – deuten darauf hin, dass Kunden bereit sind, eine „Prämie“ zu zahlen, um sich essentielle CPUs zu sichern.

Alles in allem deuten die bevorstehenden Preiserhöhungen darauf hin, dass die steigende Nachfrage nach auf KI ausgerichteten Rechenzentren Produktionskapazitäten in Richtung margenstarker Chips lenkt – was eine Knappheit schafft, die höhere Preisuntergrenzen über alle Produktlinien hinweg stützt.

Warum AMD-Aktien besser zu halten sind als INTC

Für langfristige Investoren bleibt Advanced Micro Devices aus mehreren Gründen die attraktivere Anlage.

Im Gegensatz zu INTC, das derzeit eine „kostenintensive Restrukturierung“ im Zusammenhang mit staatlich unterstützten Mega-Fertigungsanlagen durchläuft, verfolgt AMD ein schlankes fabless-Modell – und nutzt TSMCs fortgeschrittene Fertigungsnodes ohne hohe Kapitalausgaben.

Außerdem sorgen seine strategischen Erfolge für Schlagzeilen: ein $60 billion Chips-Deal mit Meta Platforms und die bevorstehende Einführung des MI450, von dem Experten glauben, dass er AMDs Führungsposition in der KI-Infrastruktur festigen wird.

Tatsächlich positioniert die Einführung des MI450 AMD gezielt als wichtigste Alternative zu Nvidia und hilft, eine „Duopol-Prämie“ zu erschließen, die Intels Gaudi-Linie noch nicht erreicht hat.

Kurz gesagt, Intels Turnaround ist real, doch sein Weg zur Profitabilität bleibt an eine „staatlich gesteuerte“ Restrukturierung gebunden, sodass AMD-Aktien die agilere und offensivere Wette darstellen.

Wie lautet die Konsens-Einstufung für Intel und AMD?

Die synchronisierte Rallye der Intel- und AMD-Aktien markiert den Beginn eines neuen „Silicon-Supercycle“ – in dem Rechenleistung als strategisches nationales Gut behandelt wird.

Intels Rolle als nationale Fertigungssäule ist wichtig, doch sein Aufwärtspotenzial wird durch Restrukturierungen und die langsamere Akzeptanz in Next‑Gen‑Märkten begrenzt.

Advanced Micro Devices bietet dagegen ein reines Engagement auf KI‑fähige Infrastruktur, strategische Allianzen mit Hyperscalern und einen klareren Weg zur Margenausweitung.

Erwähnenswert ist auch, dass Wall Street Intel derzeit nur mit „Hold“ bewertet, mit einem durchschnittlichen Kursziel von etwa $45, was ein potenzielles Abwärtspotenzial von rund 4% gegenüber dem aktuellen Kurs signalisiert.

Im Gegensatz dazu bleibt AMD als Kauf eingestuft, mit Kurszielen von bis zu $380, was ein weiteres Aufwärtspotenzial von etwa 70% gegenüber dem aktuellen Niveau anzeigt.

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