Trumps Nahost-Krieg gegen den Iran entwickelt sich wie zu erwarten war. In der ersten Woche verkündete der US-Führer "wir haben gewonnen", nach Woche zwei hieß es "wir gewinnen" und anschließend rief er nach der Hilfe anderer Länder, insbesondere seiner europäischen Partner. Wie ratlos er und seine Kriegstreiber im Oval Office wirklich sind, offenbart seine Aussage, niemand habe ahnen können, dass der Iran seine Nahbarstaaten und die Straße von Hormus unter Feuer nehmen würde. Dabei haben Experten genau dieses Szenario vorhergesagt. Sein eigener Experte Nate Swanson hatte genau dies vier Tage vor dem Angriff auf den Iran in einem Artikel öffentlich dargelegt. Doch in Trumps Welt gibt es nur (s)eine Wahrheit und nur was er hören will, dringt zu ihm durch. Und die Welt blutet unter dem "Friedenspräsidenten".

Der Iran nutzt seine Möglichkeiten, um Druck auf die USA aufzubauen. Denn durch die Attacken kommt die globale Ölversorgung kräftig ins Stottern und das hat Folgen. Der Ölpreis steigt und vor allem wird Öl knapp. Selbst wenn viele Länder bereits ihre strategischen Ölreserven auf den Markt werfen. Öl steckt in fast jedem Produkt, ob in Margarine, Kosmetik, Reifen, Kleidung, Medikamenten. Und der deutliche Anstieg des Ölpreises verteuert deren Produktion und das wird schon bald die Unternehmen zu Preisanhebungen zwingen, die dann an die Verbraucher weitergegeben werden (müssen). Inflation feiert absehbar ihr Comeback. Und damit sinken die Chancen auf Zinssenkungen seitens der US-Notenbank, egal wer dort in Zukunft das Ruder übernehmen wird; inzwischen werden Zinsanhebungen sogar wieder zu einem realistischen Szenario und die Traumakombination aus Rezession und Inflation namens Stagflation geistert durchs Gebälk…

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