Here’s why ASTER price is dropping despite mainnet launch

Der jüngste Rückgang des Aster-Kurses hat viele Händler verunsichert, zumal die Vorfreude auf den lang erwarteten Mainnet-Launch groß war.

Auf den ersten Blick hätte ein derartiges Upgrade die Kurse nach oben treiben sollen, doch der Markt reagierte anders.

Die Erklärung liegt in einer Mischung aus Händlerverhalten, den breiteren Marktbedingungen und tieferliegenden strukturellen Problemen, die über die Schlagzeilen hinausgehen.

Typische ‚Sell-the-News‘-Reaktion

Der größte Treiber des Aster-Rückgangs ist ein bekanntes Muster, das in Krypto-Märkten häufig auftritt.

Händler neigen dazu, im Vorfeld eines großen Ereignisses zu kaufen und unmittelbar nach dem Eintreten des Ereignisses wieder zu verkaufen.

Genau das geschah, als Asters Mainnet am March 17 live ging.

Der Kurs stieg kurzzeitig auf etwa $0.79, als die Euphorie ihren Höhepunkt erreichte, doch diese Rallye hielt nicht lange an.

Kurzfristige Trader realisierten schnell Gewinne, was eine Verkaufwelle auslöste und die meisten Zugewinne binnen Stunden auslöschte.

Diese Reaktion muss nicht zwingend ein Vertrauensverlust in das Projekt widerspiegeln.

Vielmehr zeigt sie, wie Märkte Erwartungen oft frühzeitig einpreisen, sodass nach dem Eintreten des Ereignisses wenig Raum für weiteren Aufwärtstrend bleibt.

In der Folge wurde der Mainnet-Launch eher zum Punkt des Liquiditätsabflusses als zu einem nachhaltigen bullischen Katalysator.

Schwache Marktbedingungen verschärften die Lage

Asters Rückgang ereignete sich nicht isoliert, da der breitere Kryptomarkt bereits unter Druck stand.

Eine Welle negativer Stimmung folgte auf frische Inflationsdaten, die höher ausfielen als erwartet.

Zudem beließ die Federal Reserve die Zinssätze unverändert, was auf ein weiterhin enges Finanzumfeld hindeutete.

Diese Kombination veranlasste Anleger zu einer vorsichtigeren Haltung, was einen breiteren Ausverkauf bei digitalen Assets auslöste.

Als risikoreichere Altcoin bewegt sich Aster in solchen Phasen oft volatiler als der Gesamtmarkt.

Das bedeutet: Wenn der Markt einbricht, fällt Aster häufig noch stärker.

Das verstärkte die Verkäufe nach dem Launch und übte zusätzlichen Abwärtsdruck auf den Kurs aus.

Sinkende Nutzung bereitet Sorge

Abgesehen von kurzfristigen Handelsdynamiken gibt es ein tieferliegendes Problem, das nicht ignoriert werden kann.

Asters Handelsaktivität ist in den letzten Monaten deutlich zurückgegangen.

Das Wochenvolumen ist stark von früheren Spitzen gefallen, und sein Anteil am Perpetual-Handelsmarkt wurde nahezu halbiert.

Das deutet darauf hin, dass deutlich weniger Händler die Plattform aktiv nutzen als in ihrer Spitzenphase.

Gleichzeitig verschärft sich der Wettbewerb, da rivalisierende Plattformen ihre Angebote verbessern und verlorenen Boden zurückgewinnen.

Selbst mit neuen Funktionen und Upgrades steht Aster nun vor der Herausforderung, Nutzer zurückzugewinnen.

Ohne starke Nutzung fällt es selbst der besten Technik schwer, Kurswachstum nachhaltig zu stützen.

Ausblick für ASTER-Kurs

Aus technischer Sicht testet Aster derzeit eine wichtige Unterstützungszone.

Der Bereich zwischen $0.68 und $0.70 ist zu einem zentralen Schauplatz zwischen Käufern und Verkäufern geworden.

Laut der Marktanalyse haben sich basierend auf dem jüngsten Kursverhalten auch etwas niedrigere Niveaus um $0.665 als kurzfristige Untergrenze herausgebildet.

Kann der Kurs über diesem Bereich halten, könnte er sich stabilisieren und in eine Konsolidierungsphase übergehen.

Ein Bruch unter diese Unterstützung könnte jedoch den Weg für weitere Verluste in Richtung $0.65 oder darunter öffnen.

Auf der Oberseite bleibt der Widerstand rund um die $0.80-Region robust und muss überwunden werden, damit es zu einer spürbaren Erholung kommt.

Das bringt Aster in eine enge Spanne, in der die nächste Bewegung voraussichtlich die kurzfristige Richtung bestimmen wird.

ASTER-Kursdiagramm | Quelle: TradingView

Bullischer Katalysator in Aussicht

Mit Blick nach vorn könnte der bevorstehende Staking-Start eine entscheidende Rolle bei der Marktentwicklung spielen.

Staking hat das Potenzial, den Verkaufsdruck zu verringern, indem es Inhaber dazu animiert, ihre Tokens zu sperren.

Es könnte zudem neue Teilnehmer anziehen, die nach Rendite suchen, und so helfen, die Nachfrage wieder aufzubauen.

Die Wirkung hängt jedoch davon ab, ob die Funktion tatsächlich bei den Nutzern Anklang findet.

Gleichzeitig sollten Händler genau auf Anzeichen zunehmender Aktivität im neuen Netzwerk achten.

Ein Anstieg der täglichen Nutzerzahlen und des Handelsvolumens würde signalisieren, dass das Mainnet echten Mehrwert liefert.

Ohne diesen Nachweis könnte die derzeitige Schwäche trotz der soliden Fundamentaldaten des Projekts anhalten.

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