
China plant, von 2026 bis 2030 einen neuen Satz von Politiken einzuführen, die darauf abzielen, den Inlandskonsum zu steigern und die von Beamten beschriebenen “deutlichen” Ungleichgewichte zwischen Angebot und Nachfrage anzugehen, mit einem stärkeren Fokus auf den Dienstleistungssektor, sagte der oberste Wirtschaftsplaner des Landes am Dienstag.
Dieser Schritt erfolgt, während die politischen Entscheidungsträger mit dem nachlassenden Schwung in der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt zu kämpfen haben, in der die starke Industrieproduktion weiterhin die Haushaltsausgaben übertrifft, was Bedenken hinsichtlich der Nachhaltigkeit des aktuellen Wachstumsmodells aufwirft.
Konsum wird in den nächsten fünf Jahren im Mittelpunkt stehen
Die chinesischen Führungskräfte haben versprochen, den Anteil am Haushaltskonsum in den nächsten fünf Jahren deutlich zu erhöhen, obwohl sie kein zahlenmäßiges Ziel gesetzt haben.
Wang Changlin, stellvertretender Leiter der National Development and Reform Commission (NDRC), sagte, das Ungleichgewicht zwischen robustem Angebot und schwacher Nachfrage sei zu einer entscheidenden Herausforderung geworden.
“Das Problem des starken Angebots, aber der geringen Nachfrage im aktuellen Wirtschaftsbetrieb ist in der Tat ein zentrales Problem”, sagte Wang auf einer Pressekonferenz.
Chinas Wirtschaft wuchs im vierten Quartal mit dem langsamsten Tempo seit fast drei Jahren, was den Druck auf die politischen Entscheidungsträger unterstreicht, die inländische Nachfrage zu stabilisieren.
Das Bruttoinlandsprodukt wuchs im Zeitraum von Oktober bis Dezember um 4,5 %, nach 4,8 % im Vorquartal, laut am Montag veröffentlichten Daten des National Bureau of Statistics.
Trotz der Verlangsamung lag das Jahreswachstum bei 5 %, was dem Ziel der Regierung entsprach, da eine starke Exportentwicklung den schleppenden Konsum im Inland ausgleichte.
Ökonomen warnen jedoch, dass dieser Balanceakt angesichts zunehmender globaler Handelsspannungen und eines anhaltenden Abschwungs im Immobiliensektor schwer aufrechterhalten werden könnte.
Die Lücke zwischen Angebot und Nachfrage bleibt ein Problem
Offizielle Daten heben das Ausmaß des Ungleichgewichts hervor.
Die industrielle Produktion stieg 2025 um 5,9 %, deutlich vor dem Anstieg der Einzelhandelsumsätze um 3,7 %, was auf Überkapazität und gedämpften Verbraucherappetit hinweist.
Als Reaktion darauf teilte das Finanzministerium am Dienstag mit, dass es die Zinssubventionen für Verbraucher, Consumer-Services-Unternehmen und Unternehmen, die eine Ausrüstungsaufrüstung wünschen, bis Ende 2026 verlängern werde.
Die Politik zielt darauf ab, die Kreditkosten zu senken und Ausgaben zu fördern.
Das Ministerium erklärte, die Verlängerung werde den Konsum steigern, die Inlandsnachfrage erhöhen und die Bereitschaft der Haushalte zum Konsumieren erhöhen.
Es kündigte außerdem bis zu zwei Jahre Zinssubventionen für Kredite an Mikro-, Klein- und Mittelständische Privatunternehmen an, zusammen mit einem Garantieprogramm von 500 Milliarden Yuan (71,83 Milliarden US-Dollar) über zwei Jahre zur Unterstützung privater Investitionen.
Der Dienstleistungssektor wird zur politischen Priorität
Während die Inzahlungssubventionen für Güter wie Elektrofahrzeuge fortgesetzt werden, signalisierten die Behörden eine Verschiebung hin zu Dienstleistungen als neuen Wachstumsmotor.
Zhou Chen, ein NDRC-Beamter, sagte, Dienstleistungen wie Altenpflege, Gesundheitswesen und Freizeit boten erheblichen Raum für Erweiterungen.
“Der Dienstleistungssektor ist nun ein zentraler Fokus bei den Bemühungen zur Erweiterung der Inlandsnachfrage”, sagte Zhou.
Im Dezember stellte China 62,5 Milliarden Yuan aus speziellen Staatsanleihen zur Unterstützung seines Verbraucher-Trade-in-Programms für Haushaltsgeräte und Fahrzeuge mit neuer Energie für 2026 bereit.
Ökonomen argumentieren, dass tiefgreifendere Reformen notwendig sind, um die Wirtschaft auf konsumgetriebenes Wachstum auszurichten und die Abhängigkeit von Exporten und Investitionen zu verringern.
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