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US2605661048
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969420
Donnerstag, 02. Februar 2012 | 15:58
NEW YORK (Dow Jones)--Die US-Börsen verzeichnen am Donnerstag im frühen Geschäft leichte Gewinne. Der Handel gestaltet sich vor dem Arbeitsmarktbericht am Freitag aber verhalten. Nachdem das Weihnachtsgeschäft den Arbeitsmarkt vorübergehend auf Touren gebracht hatte, dürfte das Jobwachstum im Januar wieder eine langsamere Gangart eingeschlagen haben. Volkswirte rechnen im Schnitt damit, dass 125.000 neuen Stellen geschaffen wurden. Im Dezember war die Beschäftigung um 200.000 Jobs gewachsen. Der Dow-Jones-Index für 30 Industriewerte steigt gegen 16.50 Uhr MEZ um 0,1 Prozent bzw 10 Punkte auf 12.727. Der S&P-500 gewinnt 0,3 Prozent bzw 4 Punkte auf 1.328. Der Nasdaq-Composite legt um 0,6 Prozent bzw 17 Punkte auf 2.865 zu.
Die wöchentliche Zahl der Erstanträge auf US-Arbeitslosenversicherung ist etwas stärker als erwartet gefallen, liegt aber weitgehend im Rahmen der Erwartungen. Der moderate Aufwärtstrend am US-Arbeitsmarkt setzt sich damit fort. Der Fed-Vorsitzende Ben Bernanke hat bei einer Anhörung vor dem Haushaltsausschuss des US-Repräsentantenhauses erneut einen pessimistischen Ton über die US-Wirtschaftsentwicklung angestimmt: Die Erholung verlaufe frustrierend langsam, die Verbraucher verspürten einen heftigen Gegenwind, während der Immobilienmarkt in der Depression verharre. Es werde eine lange Zeit dauern, bis der US-Arbeitsmarkt zu einer normalen Verfassung zurückfinde. Marktteilnehmer werten dies als neues Signal für die Bereitschaft zu weiteren quantitativen Maßnahmen.
Heiß diskutiertes Thema ist der Börsengang von Facebook, der immer konkretere Formen annimmt. Der Internet-Konzern hat bei der US-Börsenaufsicht die Unterlagen für den Gang aufs Parkett eingereicht. Demnach strebt das Unternehmen ein Volumen von fünf Milliarden Dollar an. Dieser Wert dient aber zunächst nur der Ermittlung der Gebühren für den Börsengang. Die tatsächliche Größe könnte am Ende weit höher sein.
Ein Datum für die Erstnotiz, eine Preisspanne oder die Zahl der Aktien wurden noch nicht mitgeteilt. Wie das Wall Street Journal zuvor berichtet hatte, sollen bis zu 10 Milliarden Dollar erlöst und eine Bewertung von 75 bis 100 Milliarden Dollar erreicht werden. Das Unternehmen könnte im zweiten Quartal den Schritt an die Börse wagen.
Der nach Umsatz größte Chemie-Konzern in den USA, Dow Chemical, hat im vierten Quartal je Aktie einen Verlust von 0,02 US-Dollar verzeichnet. Rechnet man belastende Sondereinflüsse heraus - vor allem in Brasilien musste der Konzern Abschreibungen vornehmen - bleibt ein Gewinn von 0,25 Dollar. Analysten hatten jedoch mit 0,30 Dollar je Aktie gerechnet. Die Aktie gibt um 0,7 Prozent auf 33,70 Dollar nach.
Quartalszahlen haben auch der Pharmariese Merck & Co und der Medienkonzern Viacom veröffentlicht. Merck & Co hat im vierten Quartal mit einem Gewinn je Aktie von 0,97 Dollar den Analystenkonsens von 0,95 Dollar leicht übertroffen. Beim Umsatz blieb das Unternehmen etwas hinter der Konsensschätzung zurück. Merck & Co steht unter Druck, für den bisherigen Umsatztreiber "Singulair" gegen Allergien und Asthma Nachfolge-Medikamente auf den Markt zu bringen. Die Aktie büßt 1,5 Prozent auf 38,06 Dollar ein.
Bei Viacom, die unter anderem TV-Kanäle wie Nickelodeon und Comedy Central betreibt, ist der Umsatz im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2011 2012 um zwei Drittel eingebrochen. Im Anzeigengeschäft gingen die Umsätze stark zurück. Der Gewinn je Aktie liegt mit 1,06 Dollar minimal über der Konsensprognose von 1,05 Dollar. Viacom fallen um 4,6 Prozent auf 50,50 Dollar.
Einen Kursexplosion erleben die Aktien von Green Mountain Coffee. Die Papiere des Kaffeerösters springen um 17,3 Prozent auf 62,93 Dollar, nachdem das Unternehmen höhere Kaffeepreise durch einen starkes Absatzplus der Kaffeemarke "K-Cup" überkompensieren konnte. Den Gewinn je Aktie hat das Unternehmen im ersten Quartal des Geschäftsjahres mehr als verdreifacht.
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(END) Dow Jones Newswires
February 02, 2012 10:58 ET (15:58 GMT)
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