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555750
Freitag, 23. März 2012 | 07:20
NEW YORK (Dow Jones)--Nach der gescheiterten Übernahme durch den US-Telekomkonzern AT&T will T-Mobile USA mehrere Call-Center schließen und insgesamt 1.900 Jobs abbauen. In den nächsten drei Monaten will die US-Tochter der Deutschen Telekom sieben Call-Center schließen. Die Höhe der geplanten Einsparung wollte der viertgrößte Mobilfunkbetreiber des Landes nicht beziffern.
Eine Sprecherin sagte, dass weitere Einsparungen nicht zu Lasten der verbleibenden 17 Call-Center, der Ingenieure, Techniker oder Mitarbeiter in den T-Mobile-Filialen gehen würden. Bei diesen Call-Centern sollten künftig etwa 1.400 Jobs aufgebaut werden.
Mit den erzielten Einsparungen will der unter rasantem Kundenverlust leidende Mobilfunkanbieter sein milliardenschweres Investitionsprogramm mit finanzieren. Mit insgesamt vier Milliarden US-Dollar sollen die Netze ausgebaut werden, damit den Kunden im nächsten Jahr der schnelle mobile Breitbandstandard 4G LTE angeboten werden kann.
Das Technik-Upgrade kommt allerdings spät. Wettbewerber wie AT&T und Verizon Wireless bieten ihren Kunden den Service bereits jetzt an - Sprint and Clearwire planen die Einführung des neuen Standard schon in diesem Jahr. Den Rückstand begründete T-Mobile USA CEO Philipp Humm mit den lang anhaltenden Unsicherheiten der schließlich gescheiterten Übernahme durch den Wettbewerber AT&T.
Mit dem Investitionsprogramm will die Telekom-Tochter ihren zunehmenden Kundenverlust begegnen. Allein im vierten Quartal verlor der Konzern 3,1 Prozent seiner Kunden - im Jahr zuvor waren es nur 2,5 Prozent. Damit war die Rate bei T-Mobile USA mehr als drei mal so hoch wie beim größten US-Mobilfunkanbieter Verizon Wireless.
-Von Greg Bensinger, Dow Jones Newswires;
+49-(0)69-29725-111; unternehmen.de@dowjones.com
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March 23, 2012 03:20 ET (07:20 GMT)
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