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DE0007236101
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723610
Dienstag, 01. Mai 2012 | 16:46
NEW YORK (Dow Jones)--Siemens steht eigenen Angaben zufolge im Visier der Behörden wegen möglicher illegaler Zahlungen durch eine Tochter an Mitarbeiter eines russischen Unternehmens. Der DAX-Konzern sei von der Staatsanwaltschaft München im Februar darüber informiert worden, dass eine ausländische Behörde die Staatsanwaltschaft um Mithilfe bei einer strafrechtlichen Angelegenheit gebeten habe, geht aus einer Siemens-Pflichtmitteilung hervor.
Insbesondere sollen im Zuge der Ermittlungen mutmaßliche Zahlungen durch eine Siemens-Tochter im Nordwesten Europas an Mitarbeiter eines russischen Unternehmens zwischen 1999 und 2006 geprüft werden, heißt es weiter. Siemens wolle eigenen Angaben zufolge mit den Behörden kooperieren.
Die Staatsanwaltschaft München war kurzfristig nicht für eine Stellungnahme zu erreichen. Ein Siemens-Sprecher lehnte einen Kommentar ab.
Siemens hat sich die Korruptionsbekämpfung als eines der obersten Ziele auf die Fahnen geschrieben, seit Europas größter Technologiekonzern vor einigen Jahren von einem massiven Schmiergeldskandal erschüttert wurde. Die Münchener steckten viel Geld in die Schaffung der Complianceabteilung, die Rechtsverstöße aufdecken, ihnen vor allem aber auch vorbeugen soll.
- Von C.M. Matthews, Dow Jones Newswires;
+49 (0)69 29 72 51 10, unternehmen.de@dowjones.com
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May 01, 2012 12:46 ET (16:46 GMT)
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