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Dienstag, 11. Oktober 2011 | 03:58
Die Informationen stammen aus den Onlineangeboten der genannten Medien. Abweichungen zu den Inhalten der gedruckten Ausgaben sind möglich.
NEUES GEFEILSCHE UM HAPG-LLOYD: Im Ringen um die Zukunft der weltweit fünftgrößten Reederei wird im Eignerkreis diskutiert, wann der Reisekonzern TUI, der 38,4% hält, seinen Mitgesellschaftern Anteile zum Kauf anbieten darf. TUI und das Hamburger Konsortium um den Logistikunternehmer Klaus-Michael Kühne und die Hansestadt vertreten unterschiedliche Auffassungen darüber, wann TUI die vor Jahren vereinbarte Put-Option ziehen darf. Die entsprechende Passage sei juristisch nicht eindeutig formuliert, heißt es im Eignerkreis. www.ftd.de
RÜCKSCHLAG FÜR WERBEFREUDIGE PHARMABRANCHE: Geht es nach der EU-Kommission, werden die Hersteller verschreibungspflichtiger Medikamente auch künftig nicht für ihre Produkte werben dürfen. Die Brüsseler Behörde hält die Gefahr der Irreführung für zu groß. EU-Gesundheitskommissar John Dalli will laut einem noch unveröffentlichten Gesetzesvorschlag zwar, dass Konzerne wie Boehringer oder Bayer auf Initiative des Patienten diesem mehr Informationen zur Verfügung stellen können als bislang. Breitenwirksame Werbung in Fernsehen, Radio oder Printmedien für Produkte etwa gegen Diabetes oder Asthma soll aber untersagt bleiben. http: www.ftd.de unternehmen industrie :reklameverbot-rueckschlag-fuer-werbefreudige-pharmabranche 60114414.html
EIGENKAPITALREGELN FÜR VERSICHERER: Die neuen Eigenkapitalregeln sollen die Versicherungswirtschaft weniger anfällig machen, wenn es wirtschaftliche Probleme gibt. Doch ausgerechnet in der Krise will die EU-Kommission die Verschärfung aushebeln. Die EU-Kommission bereitet eine Krisenklausel für die neuen Eigenkapitalregeln von Versicherern vor. Damit würden nach Ansicht von Branchenkennern Grundprinzipien von Solvency II wegen der aktuellen Staatsschuldenkrise aufgeweicht. Das Regelwerk für Europas Versicherungen soll ab 2013 gelten. http: www.ftd.de unternehmen versicherungen :krisenklausel-fuer-solvency-ii-bruessel-plant-airbag-fuer-versicherer 60114417.html
JUNCKER SCHLIESST SCHULDENSCHNITT NICHT AUS: Mit "aller Gewalt" soll verhindert werden, dass ein Staat der Eurozone bankrott gehe. Der Vorsitzende der Euro-Gruppe Jean-Claude Juncker sagt, es dürfe nicht zu einer Ansteckungsgefahr innerhalb der Eurozone kommen. Auf die Frage, ob man im Falle Griechenlands von einem Schuldenschnitt von 50% bis 60% rede, sagte der luxemburgische Premierminister, "wir reden über mehr". Er schließe einen Schuldenschnitt nicht aus, man dürfe aber nicht denken, dass das genüge. http: www.boersen-zeitung.com index.php?l=5&ansicht=meldungen&dpasubm=ub
BARROSO FORDERT ATHEN-HILFE: Der Präsident der EU-Kommission, José Manuel Barroso, hat sich dafür ausgesprochen, dass alle EU-Staaten sich nach Möglichkeit an der Rettung Griechenlands beteiligen sollten, auch wenn sie nicht Mitglieder der Euro-Zone seien. "Ich würde mir wünschen, dass alle Länder Unterstützung leisten, wenn sie die finanziellen Möglichkeiten dazu haben", sagte Barroso. Dies läge auch in ihrem eigenen Interesse. "Wenn der Euro wankt, bringt das alle Länder in Schwierigkeiten - auch die mit eigener Währung." www.bild.de
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(END) Dow Jones Newswires
October 10, 2011 23:58 ET (03:58 GMT)
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