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Donnerstag, 26. Januar 2012 | 07:14
AMSTERDAM (Dow Jones)--Der Vorstandschef der NYSE Euronext hat mittlerweile kaum noch Hoffnung für das Gelingen der Fusion mit der Deutschen Börse AG. "Man muss realistisch sein. Die Chancen sind ziemlich klein. Nicht null, aber klein", sagte CEO Duncan Niederauer im Interview mit der niederländischen Zeitung Het Financieele Dagblad. Der Manager gestand damit erstmals ein, was Beobachter schon länger erwarten.
"Nur wenige Fusionen und Übernahmen haben grünes Licht von der Europäischen Kommission bekommen, nachdem der Wettbewerbskommissar sich negativ geäußert hat", sagte der Manager weiter.
In der EU war die geplante 17 Milliarden US-Dollar schwere Transaktion zuletzt immer stärker in die Kritik geraten. Die Wettbewerbshüter empfahlen zuletzt, den Zusammenschluss zu untersagen. Insbesondere die dominante Position der beiden Unternehmen im börsengebundenen Derivatehandel steht im Zentrum der Kritik. Zuletzt hatte Wettbewerbskommissar Joaquin Almunia Mitte Januar erneut seine Bedenken deutlich gemacht. Die EU-Kommission wird Anfang Februar ihre Entscheidung fällen.
-Von Maarten van Tartwijk, Dow Jones Newswires;
+49 (0)69 29725 102, unternehmen.de@dowjones.com
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January 26, 2012 02:14 ET (07:14 GMT)
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