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DE0005810055
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581005
Freitag, 27. Januar 2012 | 19:35
NEW YORK (Dow Jones)--Angesichts der düsteren Aussichten für die Fusion der NYSE Euronext mit der Deutschen Börse erklärte NYSE-CEO Duncan Niederauer, dass er sich auch mit einer eigenständigen New Yorker Börse wohlfühlt. Den geplanten Zusammenschluss mit den Deutschen habe der US-Börsenbetreiber aber noch nicht aufgegeben, sagte Niederauer dem US-Fernsehsender CNBC.
Die Branche brauche eine Konsolidierung, auch wenn diese kurzfristig sehr herausfordernd sei, so der Manager. Börsen sollten nach ergänzenden Zukäufen Ausschau halten. Spekulationen, NYSE Euronext könne bei einem Scheitern der Fusion das Clearinghaus LCH.Clearnet übernehmen, bezeichnete Niederauer als "unangebracht".
Im Hinblick auf die geplante Mega-Börsenfusion gebe er noch nicht auf. Allerdings räumte der Manager ein, dass es "so aussieht, zumindest in unserem Fall, das Nationalismus und ein wenig Protektionismus sich durchsetzen".
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(END) Dow Jones Newswires
January 27, 2012 14:35 ET (19:35 GMT)
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