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DE0006283302
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628330
Dienstag, 11. Oktober 2011 | 09:10
FRANKFURT (Dow Jones)--Das Immobilienunternehmen Deutsche Wohnen ist aus dem Bieterverfahren zum Erwerb des LBBW-Immobilien-Portfolios ausgeschieden. "Wir bedauern diese Entwicklung", erklärt Michael Zahn, Vorstandsvorsitzender der Deutsche Wohnen AG am Dienstag. Weitere Einzelheiten nannte der Manager nicht.
Dow Jones Newswires hat bereits am Freitag von informierten Personen erfahren, dass Deutsche Wohnen aus dem Rennen sei. Die Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) hatte zuvor mitgeteilt, ihre Bücher für das zum Verkauf stehende Immobilienportfolio geöffnet zu haben. Das zum Verkauf stehende Immobilienportfolio hat einen geschätzten Wert von 1 Mrd bis 1,5 Mrd EUR.
Das Immobilienportfolio, welches bis 2012 den Besitzer gewechselt haben muss, gehört zu den Geschäftsfeldern, die LBBW bis Ende 2013 verkauft haben muss, um den Anforderungen der Europäischen Kommission nachzukommen. Insgesamt umfasst das zum Verkauf stehende Portfolio 21.500 Wohnungen. Zusätzlich muss der Käufer noch die 300 Mitarbeiter aus diesem Bereich übernehmen - Kündigungen sind bis 2015 ausgeschlossen.
Offiziell Interesse an dem Immobilienportfolio hatten ein Konsortium aus fünf süddeutschen Gemeinden sowie die börsennotierte Wohnungsgesellschaft Deutsche Wohnen angemeldet. Im Gespräch als Bieter sind nach Informationen von mit der Sache vertrauten Personen außerdem die Patrizia Immobilien AG sowie der Finanzinvestor Blackstone. Blackstone sei der letzte im Rennen verbliebene Finanzinvestor, hatte eine der Personen Ende vergangener Woche gesagt.
DJG cbr jhe
(END) Dow Jones Newswires
October 11, 2011 05:10 ET (09:10 GMT)
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