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ISIN:
DE0005140008
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514000
Donnerstag, 14. Juni 2012 | 07:59
Von Madeleine Nissen
KÖNIGSTEIN--Der Finanzvorstand der Deutschen Bank hat vor negativen Effekten aufgrund einer zu scharfen Banken-Regulierung gewarnt. "Kapitalintensive Geschäfte, die nur geringe Margen erzielen, werden künftig für Banken nicht mehr tragbar sein, und es besteht die Gefahr, dass diese in den Schattenbankensektor abwandern", sagte Finanzvorstand Stefan Krause bei einer Veranstaltung in Königstein.
Bei der Gestaltung der regulatorischen Landschaft sollte deshalb seiner Meinung nach die Balance gewahrt bleiben zwischen der Erhöhung der Finanzstabilität einerseits und der Finanzierungsfähigkeit des Bankensystems andererseits. Eigenkapitalquoten sollten nicht so hoch wie möglich, sondern so hoch wie vorgeschrieben werden. "Nur so wird der unausweichlich negative Wachstumsimpuls höherer Kapitalstandards für die Realwirtschaft möglichst klein gehalten", sagte Krause.
Die Deutsche Bank versucht derzeit mit Hochdruck, die hohen Eigenkapitalanforderungen nach Basel III bereits 2013 zu erfüllen. Zwar haben die Banken mehr Zeit, die Kriterien zu erfüllen, doch die Investoren würden eine schnellstmögliche Umsetzung erwarten, hatte die Bank mehrfach betont.
Kontakt zum Autor: madeleine.nissen@dowjones.com
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June 14, 2012 03:59 ET (07:59 GMT)
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