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519000
Mittwoch, 27. Juni 2012 | 18:35
Von Christoph Rauwald
BMW wird nicht mit dem US-Autobauer General Motors bei Brennstoffzellen-Technologie kooperieren, will aber mit dem Opel-Mutterkonzern über andere Projekte weiter verhandeln. "Wir sind weiter in Gesprächen (mit GM)", sagte ein BMW-Sprecher. Details zu den möglichen alternativen Kooperationen wollte er nicht nennen.
In der vergangenen Woche hatten die Münchener bestätigt, dass die Hybrid-Kooperation mit PSA Peugeot Citroen SA auf dem Prüfstand steht, nachdem sich die Aktionärsstruktur der Franzosen im Zuge der frisch geschmiedeten Allianz mit General Motors geändert hat.
Im Februar hatte GM mitgeteilt, für einen Anteil von 7 Prozent an dem Pariser Konzern rund 420 Millionen US-Dollar zu zahlen. GM und Peugeot planen weitreichende Kooperationsprojekte in den Bereichen Logistik, Einkauf und Fahrzeugentwicklung. Der Deal hatte jedoch Spekulationen ausgelöst, dass bestehende Kooperationen mit anderen Autobauern beeinträchtigt werden könnten.
BMW will unterdessen offenbar die Kooperation mit dem GM-Rivalen Toyota Motor Corp deutlich ausweiten. Die beiden Unternehmenslenker Norbert Reithofer und Akio Toyoda planen am Freitag eine gemeinsame Pressekonferenz. Aus Branchenkreisen verlautete am Dienstag, dass offenbar unter anderem eine Zusammenarbeit bei elektrischen Antriebssträngen und im Bereich Leichtbau angedacht ist.
Kontakt zum Autor: christoph.rauwald@dowjones.com
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June 27, 2012 14:35 ET (18:35 GMT)
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