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Wir sind im Endspiel!

Dienstag, 16. August 2011 | 12:22

Wie ich bereits am 2. August geschrieben habe, erleben wir gerade eine Beschleunigung des Zusammenbruches. Wir sind sozusagen im Endspiel. Ob es der Politik möglich ist, noch einmal eine Verlängerung rauszuholen, werden die nächsten Wochen zeigen. Aber es wird heiß hergehen!
Was mich aber wirklich überrascht ist, dass extrem viel Geld in die Anleihenmärkte fließt. Vor allem sind US-Staatsanleihen gefragt. Das heißt der Markt nimmt an, dass wir eine schwere Rezession bekommen und verkauft daher die Aktien und schichtet in die vermeintlich sicheren Anleihen um. Ob sich diese Einschätzung am Ende als richtig herausstellt, ist für mich sehr fraglich. Denn wenn es zu einer Rezession kommt, wird es für die Staaten noch schwieriger, seine Haushalte zu sanieren. Denn die Steuereinnahmen sinken und die Ausgaben alleine für die Arbeitslosigkeit steigen.
Ich glaube eher, dass wir in Kürze eine Umschichtung in Substanztitel sehen werden, denn viele Investoren werden bald begreifen, dass eine Beteiligung an einem „reellen Unternehmen“ vielleicht mehr Wert ist, als nur „Papier“ von einem Staat. Gold wird im Moment wieder das, was es über 5000 Jahre war – nämlich Geld. Daher ist es nur normal, dass sich Gold als richtiges Geld vom Markt abkoppelt. Das ist auch ein wichtiger Unterschied zu den früheren Marktreaktionen. Noch nie in der jüngsten Zeit hat Gold so positiv auf Marktturbulenzen reagiert.
Andere Metalle wie Silber oder vielleicht auch Platin werden folgen. Eine weitere Reaktion könnte uns auch die nächsten Wochen treffen. Es könnte nämlich passieren, dass viele Bürger versuchen, zu investieren. Ich denke hier vor allem an Zu- und Umbauten von Häusern oder an Autos. Dazu passt auch die Meldung von BMW von vor ein paar Tagen, die einen Rekordabsatz für Juli vermeldeten. Die Menschen wollen einfach ihr Geld in Sicherheit bringen. Durch diesen Vorzieheffekt wird wahrscheinlich die reelle Wirtschaft am Anfang gar nicht so stark getroffen werden.
Sehr positiv sehe ich, dass Goldaktien gegen den Trend gestern großteils zulegen konnten. Das stimmt mich positiv, da nun die Leute endlich auch Goldaktien als Basisinvestment ansehen. Silberwerte sind dagegen schwer unter Druck geraten. Hier könnten sich Schnäppchenpreise abzeichnen.
Für das Musterdepot haben wir am Freitag unseren DAX-Put verkauft. Leider war es um einen Tag zu früh, aber das richtige Timing ist in solchen Tagen immer recht schwierig.
Wir verkauften unseren DAX-Put mit der WKN DB39BU mit einen Kurs von 4,55 Euro und schlossen daher diese Position mit einen Gewinn von 105%.
Mit Neukäufen warten wir derzeit noch zu. Natürlich gibt es schon wirklich billige Aktien. Ich denke hier vor allem an Vaalco Energy, den Ölproduzenten, der in den letzten Tagen rund 30% verloren hat und mit einen KGV von rund 7 notiert. Oder an Amerigo Resources, den Kupfer- und Molybdän-Produzenten, der ebenfalls mehr als 30% in den letzten Wochen verloren hat und eine Dividendenrendite von gut 5% aufweist.
Bitte passen Sie auf, es wird jetzt sehr spannend. Eine positive Aufwärtskorrektur ist überfällig, noch dazu wo heute auch noch die FED tagt.
Kurs auf
Ihr
Joachim Brunner
Damit Sie den Smallcap Investor auf jeden Fall erhalten, tragen Sie unbedingt "Redaktion Smallcap-Investor" mit der E-Mail-Adresse "redaktion@smallcap-investor.de" als Kontakt in Ihr Adressbuch ein!
Laut §34b Wertpapierhandelsgesetz (Deutschland) und gemäß § 48f Abs. 5 BörseG (Österreich) möchten wir darauf hinweisen, dass kein Mitarbeiter Aktien der oben beschriebenen Unternehmen hält und somit auch kein Interessenskonflikt besteht.

Achtung: Dieser Börsenbrief stellt nur die persönliche Meinung von Joachim Brunner dar und ist auf keinen Fall mit einer Finanzanalyse gleichzustellen. Bevor Sie irgendwelche Investments tätigen, ist eine professionelle Beratung durch ihre Bank unumgänglich.

Joachim Brunner ist Berater des First Junior Zertifikates (WKN LS1JEX) und des Fonds PI global one (WKN 0A0636) und Geschäftsführer der Vermögensverwaltung Portfolio Invest in Salzburg. Es ist daher möglich, dass sich die in diesem Artikel beschriebenen Aktien im Fonds/Depot bzw. dem dazugehörigen Index befinden.

Ein weiterer Interessenskonflikt könnte dahin auch gegeben sein, da die beschriebenen Unternehmen möglicherweise auch Kunden der internationalen Nachrichtenagentur IRW-Press sein könnten, die sich im Eigentum der Herausgeberin (IR-WORLD.com Finanzkommunikation GmbH) befindet.

Der Artikel unterliegt dem geistigen Eigentum des Autors bzw. des Verlages. Die Weitergabe bzw. die Veröffentlichung an Dritte (auch auszugsweise) ist ohne unsere Zustimmung nicht gestattet.

Bitte beachten Sie immer den Risikohinweis unter folgendem Link: http://www.smallcapinvestor.de/index.php?risikohinweis
Weitere Hinweise, die dazu beitragen sollen, sich vor unseriösen Angeboten zu schützen finden Sie in Broschüren der BaFin (Links anbei):
Geldanlage - Wie Sie unseriöse Anbieter erkennen (pdf/113 KB): http://www.bafin.de/vb_geldanlage.pdf
Wertpapiergeschäfte - Was Sie als Anleger beachten sollten (pdf/326 KB):
http://www.bafin.de/vb_wertpapiergeschaeft.pdf

Wie ich bereits am 2. August geschrieben habe, erleben wir gerade eine Beschleunigung des Zusammenbruches. Wir sind sozusagen im Endspiel. Ob es der Politik möglich ist, noch einmal eine Verlängerung rauszuholen, werden die nächsten Wochen zeigen. Aber es wird heiß hergehen!
Was mich aber wirklich überrascht ist, dass extrem viel Geld in die Anleihenmärkte fließt. Vor allem sind US-Staatsanleihen gefragt. Das heißt der Markt nimmt an, dass wir eine schwere Rezession bekommen und verkauft daher die Aktien und schichtet in die vermeintlich sicheren Anleihen um. Ob sich diese Einschätzung am Ende als richtig herausstellt, ist für mich sehr fraglich. Denn wenn es zu einer Rezession kommt, wird es für die Staaten noch schwieriger, seine Haushalte zu sanieren. Denn die Steuereinnahmen sinken und die Ausgaben alleine für die Arbeitslosigkeit steigen.
Ich glaube eher, dass wir in Kürze eine Umschichtung in Substanztitel sehen werden, denn viele Investoren werden bald begreifen, dass eine Beteiligung an einem „reellen Unternehmen“ vielleicht mehr Wert ist, als nur „Papier“ von einem Staat. Gold wird im Moment wieder das, was es über 5000 Jahre war – nämlich Geld. Daher ist es nur normal, dass sich Gold als richtiges Geld vom Markt abkoppelt. Das ist auch ein wichtiger Unterschied zu den früheren Marktreaktionen. Noch nie in der jüngsten Zeit hat Gold so positiv auf Marktturbulenzen reagiert.
Andere Metalle wie Silber oder vielleicht auch Platin werden folgen. Eine weitere Reaktion könnte uns auch die nächsten Wochen treffen. Es könnte nämlich passieren, dass viele Bürger versuchen, zu investieren. Ich denke hier vor allem an Zu- und Umbauten von Häusern oder an Autos. Dazu passt auch die Meldung von BMW von vor ein paar Tagen, die einen Rekordabsatz für Juli vermeldeten. Die Menschen wollen einfach ihr Geld in Sicherheit bringen. Durch diesen Vorzieheffekt wird wahrscheinlich die reelle Wirtschaft am Anfang gar nicht so stark getroffen werden.
Sehr positiv sehe ich, dass Goldaktien gegen den Trend gestern großteils zulegen konnten. Das stimmt mich positiv, da nun die Leute endlich auch Goldaktien als Basisinvestment ansehen. Silberwerte sind dagegen schwer unter Druck geraten. Hier könnten sich Schnäppchenpreise abzeichnen.
Für das Musterdepot haben wir am Freitag unseren DAX-Put verkauft. Leider war es um einen Tag zu früh, aber das richtige Timing ist in solchen Tagen immer recht schwierig.
Wir verkauften unseren DAX-Put mit der WKN DB39BU mit einen Kurs von 4,55 Euro und schlossen daher diese Position mit einen Gewinn von 105%.
Mit Neukäufen warten wir derzeit noch zu. Natürlich gibt es schon wirklich billige Aktien. Ich denke hier vor allem an Vaalco Energy, den Ölproduzenten, der in den letzten Tagen rund 30% verloren hat und mit einen KGV von rund 7 notiert. Oder an Amerigo Resources, den Kupfer- und Molybdän-Produzenten, der ebenfalls mehr als 30% in den letzten Wochen verloren hat und eine Dividendenrendite von gut 5% aufweist.
Bitte passen Sie auf, es wird jetzt sehr spannend. Eine positive Aufwärtskorrektur ist überfällig, noch dazu wo heute auch noch die FED tagt.
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Ihr
Joachim Brunner
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Laut §34b Wertpapierhandelsgesetz (Deutschland) und gemäß § 48f Abs. 5 BörseG (Österreich) möchten wir darauf hinweisen, dass kein Mitarbeiter Aktien der oben beschriebenen Unternehmen hält und somit auch kein Interessenskonflikt besteht.

Achtung: Dieser Börsenbrief stellt nur die persönliche Meinung von Joachim Brunner dar und ist auf keinen Fall mit einer Finanzanalyse gleichzustellen. Bevor Sie irgendwelche Investments tätigen, ist eine professionelle Beratung durch ihre Bank unumgänglich.

Joachim Brunner ist Berater des First Junior Zertifikates (WKN LS1JEX) und des Fonds PI global one (WKN 0A0636) und Geschäftsführer der Vermögensverwaltung Portfolio Invest in Salzburg. Es ist daher möglich, dass sich die in diesem Artikel beschriebenen Aktien im Fonds/Depot bzw. dem dazugehörigen Index befinden.

Ein weiterer Interessenskonflikt könnte dahin auch gegeben sein, da die beschriebenen Unternehmen möglicherweise auch Kunden der internationalen Nachrichtenagentur IRW-Press sein könnten, die sich im Eigentum der Herausgeberin (IR-WORLD.com Finanzkommunikation GmbH) befindet.

Der Artikel unterliegt dem geistigen Eigentum des Autors bzw. des Verlages. Die Weitergabe bzw. die Veröffentlichung an Dritte (auch auszugsweise) ist ohne unsere Zustimmung nicht gestattet.

Bitte beachten Sie immer den Risikohinweis unter folgendem Link: http://www.smallcapinvestor.de/index.php?risikohinweis
Weitere Hinweise, die dazu beitragen sollen, sich vor unseriösen Angeboten zu schützen finden Sie in Broschüren der BaFin (Links anbei):
Geldanlage - Wie Sie unseriöse Anbieter erkennen (pdf/113 KB): http://www.bafin.de/vb_geldanlage.pdf
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http://www.bafin.de/vb_wertpapiergeschaeft.pdf

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