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WIFO bestätigt, dass die Ratingagenturen nicht Schuld an der Staatsschuldenkrise sind! (Bericht vom 05.01.2012)

Montag, 09. Januar 2012 | 13:02

Das österreichische Wirtschaftsforschungsinstitut, kurz WIFO genannt, hat untersucht, ob Ratingagenturen die Verursacher oder Verstärker der Schuldenkrise sind. Sie kommen zu folgendem Urteil:
„Die Einschätzung durch die Ratingagenturen hat somit in der aktuellen Staatsschuldenkrise keine destabilisierende Wirkung, im Gegenteil: die zeitliche Abfolge von Zinssatz- und Ratingänderungen legt die Schlussfolgerung nahe, die Ratingagenturen würden eher im Sog der Staatsschuldenkrise agieren.“
Damit wurde wieder einmal das „Unvermögen“ der Ratingagenturen unter Beweis gestellt. Wie in der Pressemeldung ersichtlich wird, zählen weniger die Fundamentaldaten eines Landes als der Zinsabstand zwischen den Staatsanleihen im Vergleich zu den deutschen Bundesanleihen.
Damit ist wieder einmal ein Argument der Politik, dass die Ratingagenturen Schuld an unsere Staatsschuldenkrise sind, widerlegt. Aber das wussten Sie als „reifer“ Investor sowieso schon.
Es ist nur interessant, dass ein öffentlich finanziertes Institut sich traut, so etwas zu veröffentlichen. Es besteht also noch Hoffnung. Hier geht es zum vollständigen Bericht: http://www.wifo.ac.at/wwa/jsp/index.jsp?fid=23923&typeid=8&display_mode=2&id=43293
Ein paar interessante Zahlen habe ich aus dem Magazin der jungen Wirtschaft Österreich (www.jungewirtschaft.at) entnommen. Diese beziehen sich zwar nur auf Österreich, aber ich nehme an, dass die Zahlen in Deutschland nicht viel anders sind.
58 % der gesamten Lohn- und Einkommensteuer bezahlen die oberen 10 % der Steuerzahler

20 % der gesamten Lohn- und Einkommensteuer bezahlt das oberste 1 % der Steuerzahler

50 % der Lohn- und Einkommensteuerpflichtigen zahlen überhaupt keine Steuern mehr!

30,8 % beträgt die Sozialquote in Österreich

> 50 % ist die Steuer- und Abgabequote in Österreich
Wenn man diese Zahlen liest, dann fragt man sich zu Recht, was noch alles passieren muss, dass die Leute aufwachen. Unseren Politikern fallen stattdessen immer nur neue Steuern ein. Haben die schon einmal etwas von „Sparen“ gehört? In diesem Zusammenhang fällt dann eine Gehaltserhöhung von 2,95 % bei den Beamten doppelt ins Gewicht.
Man muss sich auch in Zukunft fragen: Was ist wirklich die Aufgabe des Staates? – Von der „Wiege bis zur Bahre“ kann nicht das Motto sein. Ein wenig Selbstverantwortung muss man schon den Bürgern auch noch überlassen.
Ich wünsche Ihnen einen schönen Feiertag morgen und verbleibe mit einem hoffentlich kräftigen
Kurs auf
Ihr
Joachim Brunner
Damit Sie den Smallcap Investor auf jeden Fall erhalten, tragen Sie unbedingt "Redaktion Smallcap-Investor" mit der E-Mail-Adresse "redaktion@smallcap-investor.de" als Kontakt in Ihr Adressbuch ein!
Laut §34b Wertpapierhandelsgesetz (Deutschland) und gemäß § 48f Abs. 5 BörseG (Österreich) möchten wir darauf hinweisen, dass keine Mitarbeiter oben genannte Aktien halten und somit kein Interessenskonflikt besteht.

Achtung: Dieser Börsenbrief stellt nur die persönliche Meinung von Joachim Brunner dar und ist auf keinen Fall mit einer Finanzanalyse gleichzustellen. Bevor Sie irgendwelche Investments tätigen, ist eine professionelle Beratung durch ihre Bank unumgänglich.

Joachim Brunner ist Berater des First Junior Zertifikates (WKN LS1JEX) und des Fonds PI global one (WKN 0A0636) und Geschäftsführer der Vermögensverwaltung Portfolio Invest in Salzburg. Es ist daher möglich, dass sich die in diesem Artikel beschriebenen Aktien im Fonds/Depot bzw. dem dazugehörigen Index befinden.

Ein weiterer Interessenskonflikt könnte dahin auch gegeben sein, da die beschriebenen Unternehmen möglicherweise auch Kunden der internationalen Nachrichtenagentur IRW-Press sein könnten, die sich im Eigentum der Herausgeberin (IR-WORLD.com Finanzkommunikation GmbH) befindet.

Der Artikel unterliegt dem geistigen Eigentum des Autors bzw. des Verlages. Die Weitergabe bzw. die Veröffentlichung an Dritte (auch auszugsweise) ist ohne unsere Zustimmung nicht gestattet.

Bitte beachten Sie immer den Risikohinweis unter folgendem Link: http://www.smallcapinvestor.de/index.php?risikohinweis
Weitere Hinweise, die dazu beitragen sollen, sich vor unseriösen Angeboten zu schützen finden Sie in Broschüren der BaFin (Links anbei):
Geldanlage - Wie Sie unseriöse Anbieter erkennen (pdf/113 KB): http://www.bafin.de/vb_geldanlage.pdf
Wertpapiergeschäfte - Was Sie als Anleger beachten sollten (pdf/326 KB):
http://www.bafin.de/vb_wertpapiergeschaeft.pdf

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Damit wurde wieder einmal das „Unvermögen“ der Ratingagenturen unter Beweis gestellt. Wie in der Pressemeldung ersichtlich wird, zählen weniger die Fundamentaldaten eines Landes als der Zinsabstand zwischen den Staatsanleihen im Vergleich zu den deutschen Bundesanleihen.
Damit ist wieder einmal ein Argument der Politik, dass die Ratingagenturen Schuld an unsere Staatsschuldenkrise sind, widerlegt. Aber das wussten Sie als „reifer“ Investor sowieso schon.
Es ist nur interessant, dass ein öffentlich finanziertes Institut sich traut, so etwas zu veröffentlichen. Es besteht also noch Hoffnung. Hier geht es zum vollständigen Bericht: http://www.wifo.ac.at/wwa/jsp/index.jsp?fid=23923&typeid=8&display_mode=2&id=43293
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58 % der gesamten Lohn- und Einkommensteuer bezahlen die oberen 10 % der Steuerzahler

20 % der gesamten Lohn- und Einkommensteuer bezahlt das oberste 1 % der Steuerzahler

50 % der Lohn- und Einkommensteuerpflichtigen zahlen überhaupt keine Steuern mehr!

30,8 % beträgt die Sozialquote in Österreich

> 50 % ist die Steuer- und Abgabequote in Österreich
Wenn man diese Zahlen liest, dann fragt man sich zu Recht, was noch alles passieren muss, dass die Leute aufwachen. Unseren Politikern fallen stattdessen immer nur neue Steuern ein. Haben die schon einmal etwas von „Sparen“ gehört? In diesem Zusammenhang fällt dann eine Gehaltserhöhung von 2,95 % bei den Beamten doppelt ins Gewicht.
Man muss sich auch in Zukunft fragen: Was ist wirklich die Aufgabe des Staates? – Von der „Wiege bis zur Bahre“ kann nicht das Motto sein. Ein wenig Selbstverantwortung muss man schon den Bürgern auch noch überlassen.
Ich wünsche Ihnen einen schönen Feiertag morgen und verbleibe mit einem hoffentlich kräftigen
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Ihr
Joachim Brunner
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Joachim Brunner ist Berater des First Junior Zertifikates (WKN LS1JEX) und des Fonds PI global one (WKN 0A0636) und Geschäftsführer der Vermögensverwaltung Portfolio Invest in Salzburg. Es ist daher möglich, dass sich die in diesem Artikel beschriebenen Aktien im Fonds/Depot bzw. dem dazugehörigen Index befinden.

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http://www.bafin.de/vb_wertpapiergeschaeft.pdf

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Kürzlich von 'Smallcap-Investor' veröffentlicht