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Jetzt anmeldenDienstag, 17. Januar 2012 | 15:29
So kann man Schulden auch abbauen. Gestern war es erstmals auch in Deutschland soweit, dass der Staat für eine 6-monatige Anleihe Minuszinsen zahlte. Das heißt, der Staat zahlt weniger zurück als er bei der Anleihenbegebung erhalten hat. Der Minuszins lag zwar nur bei 0,012 %, aber immerhin. Dies ist umso erstaunlicher, da die Banken zumindest bei der EZB Geld mit einen Zinssatz von 0,25 % „parken“ können. Dass die Banken dies auch verstärkt nutzen, sieht man daran, dass am Sonntagabend mehr als 463 Mrd. Euro bei der EZB geparkt waren.
Dieses Verhalten zeigt eindeutig, wie sehr die Investoren verunsichert sind, aber auch, dass sehr viel Geld am Markt verfügbar ist. Sollte es also nur eine geringe Entspannung an der Krisenfront geben, wird ein massiver „Investmentstau“ aufgelöst, der dann allerdings abermals zu einer höheren Inflation führen könnte.
Bei den Verhandlungen zwischen Griechenland und den Banken scheint es, als würde ein höherer Schuldenschnitt zur Diskussion zu stehen. Aus gut unterrichteten Kreisen wird verlautet, dass über einen 60 %igen Schuldenschnitt verhandelt wird. Daher ist auch klar, warum die Griechenlandanleihen derzeit unter Abgabedruck stehen. Vor allem die Griechenlandanleihe, die im März zur Tilgung ansteht, wird verkauft. Diese hat zu nahe an oder teilweise über der 50 % Marke gehandelt, sodass sie bei einem 60 %igen Schuldenschnitt natürlich überbewertet wäre.
Das „Säbelrasseln“ rund um den IRAN wird größer. Die Kriegsgefahr darf hier nicht vernachlässigt werden. Vor allem wenn man bedenkt, dass in diesem Jahr Präsidentenwahlen in den USA anstehen. Da würde ein außenpolitisches Ablenkungsmanöver sehr gut passen. China und Indien beziehen einen Großteil ihres Erdölbedarfes aus dem Iran, daher werden die nicht tatenlos zusehen. Das ist auch die beste Versicherung, die der Iran haben kann, denn die USA sind auf diesen großen Wirtschaftsmarkt angewiesen und wollen es sich nicht mit diesen Regierungen verscherzen. Ich glaube daher nicht, dass es tatsächlich zu einem Krieg kommen wird, aber der Ölpreis sollte davon deutlich profitieren können.
Interessante Meldungen von Unternehmen:
Riverstone Resources – Erhöhung der Ressourcen
Ein wichtiges Ressourcenupdate hat es bei Riverstone Resources gegeben. Das Unternehmen hat auf seinem Karmaprojekt in Burkina Faso insgesamt 2,7 Mio. Unzen Gold in der angezeigten und abgeleiteten Ressource vorgefunden. Dies entspricht einer Ressourcensteigerung von 42 % gegenüber dem letzten Update von Februar 2011. Die Aktie hat darauf gestern mit unverständlichen Kursabschlägen reagiert. Das Unternehmen rückt aber mit diesen Zahlen deutlich in den Fokus der großen Produzenten. Eine Übernahme innerhalb der nächsten 12 bis 18 Monate halte ich für sehr wahrscheinlich.
Die vollständige Meldung finden Sie hier: http://www.irw-press.com/news_14631.html
SilverCrest zahlt frühzeitig seine Bankschulden zurück!
Gestern gab SilverCrest bekannt, dass das Unternehmen die Bankverbindlichkeiten bei der Macquarie Bank frühzeitig zurückgezahlt hat. Vom ursprünglichen 12,5 Mio. US$-Darlehen waren noch 7,1 Mio. US$ ausständig. Aber der Kapitalfluss aus der Produktion ist so stark, dass die Rückzahlung 21 Monate vor der geplanten Zeit stattfinden konnte.
Des Weiteren hat SilverCrest seine europäischen Kaufoptionen zurückgekauft und so sein Hedgebuch um 5.000 Unzen reduziert. Auch wurden 1.141 Unzen Gold aus dem Kurssicherungsgeschäft frühzeitig erfüllt. Somit stehen für 2012 nur mehr 8.509 Unzen Gold als Lieferverpflichtung zu Buche. Generell beträgt das Hedgebuch für den Zeitraum 2012 bis 2014 noch 35.485 Unzen Gold.
Hier die vollständige Meldung: http://www.irw-press.com/news_14633.html
Man sieht, dass gute Unternehmen auch mit den teilweise niedrigeren Gold- und Silberkursen sehr gutes Geld verdienen können. SilverCrest zeigt, dass es auch in diesen Zeiten ein sehr interessantes Unternehmen ist.
Kurs auf
Ihr
Joachim Brunner
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Laut §34b Wertpapierhandelsgesetz (Deutschland) und gemäß § 48f Abs. 5 BörseG (Österreich) möchten wir darauf hinweisen, dass Mitarbeiter oben genannte Aktien von Riverstone und Gliechenlandanleihe 08/2012 halten oder halten könnten und somit ein Interessenskonflikt besteht.