Abonnieren Sie jetzt unseren kostenlosen Newsletter! Somit entgehen Ihnen keine Nachrichten von den 4 wichtigsten Agenturen und von über 20 Börsenbriefen.
Jetzt anmeldenMontag, 03. Oktober 2011 | 11:10
Bericht vom 27.09.2011
Die letzten Tage an den Rohstoffmärkten sind bezeichnend für das aktuelle Stadium unserer Systemgeldkrise. Eigentlich sollten ja Rohstoffe, also Sachwerte, überproportional von der Systemgeldkrise profitieren. Als bester Indikator dient dabei das Gold. Wenn wir uns die letzten 10 Jahre im Chart ansehen wird es auch seiner Stellung gerecht.
Wie passt aber dann der Rückschlag der letzten Tage zu der Systemgeldkrise?
Gründe für diesen „temporären“ Rückgang gibt es viele und ich möchte hier nur einige exemplarisch erwähnen. Als erster Grund muss erwähnt werden, dass die Rohstoffbörsen rund um die Welt ihre Marginverpflichtungen erhöht haben, dies führt dazu, dass vor allem kurzfristige Spekulanten aus dem Markt getrieben werden. Die dann fallenden Kurse treiben immer mehr Spekulanten aus dem Markt, da die Banken zusätzliche Sicherheiten aufgrund des Kursrutsches verlangen. Ein zweiter Grund ist, dass Investoren immer dazu neigen, Positionen zu verkaufen, bei denen sie im „Plus“ sind. Da Gold und Silber noch immer deutlich höher als zum Jahresanfang notieren, haben sicher viele Investoren sich von ihren Positionen getrenntm, um Verluste auf anderen Märkten auszugleichen. Natürlich darf man nicht vergessen, dass der starke Kursverlust auch einigen Banken zu Hilfe kommt. Denn viele von Ihnen haben Bankprodukte auf Gold und Silber aufgelegt, wovon viele durch den jetzigen Kursverlust „ausgeknockt“ wurden, was der Bank enorme Kosten erspart. Daher rate ich auch zu physischen Gold- und Silberbesitz. Natürlich kann nicht ganz ausgeschlossen werden, dass auch der Markt von diversen Marktteilnehmern „manipuliert“ worden ist. Dazu wird es aber natürlich nie ein offizielles Statement bzw. Untersuchungen geben. Ein hoher Gold- und Silberpreis ist nicht im Interesse der Notenbanken oder Regierungen (außer es gibt einen Goldstandard).
Weiters möchte ich Sie noch auf zwei Radiointerviews verweisen, die ich vor Kurzem gegeben habe:
Stehen die Banken wieder wie nach der Lehmann-Pleite da? Vom 9.9.11
http://www.comdirect.de/inf/audio/detail.html?ID_AUDIONEWS=20445
Brunner: Je schneller Gold steigt, desto mehr Turbulenzen wird es an den Börsen .. vom 8.9.11
http://www.sbroker.de/sbl/mdaten_analyse/audio_boerse_detail?articleID=20439
Kurs auf
Ihr
Joachim Brunner
Damit Sie den Smallcap Investor auf jeden Fall erhalten, tragen Sie unbedingt "Redaktion Smallcap-Investor" mit der E-Mail-Adresse "redaktion@smallcap-investor.de" als Kontakt in Ihr Adressbuch ein!