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Dow Jones euro adhoc
HUGIN IRW Press

Ist Griechenland auch offiziell in diesem Jahr noch pleite!?

Mittwoch, 19. Oktober 2011 | 09:46

Pressetour mit Globex, SilverCrest, First Majestic und Portal Resources

Wieder einmal haben wir für Sie aus den wichtigsten Meldungen der letzten Tage die heißesten News kurz zusammengefasst.

Globex-Update: mächtige Mangan- und Eisenzonen in Woodstock

Globex Mining durchschneidet im aktuellen Konzessionsgebiet bei Woodstock, New Brunswick mächtige Mangan- und Eisenzonen. Aufgrund physikalischer Eigenschaften wurden zwei Löcher „back to back“ gebohrt. Folgende interessante Ergebnisse wurden veröffentlicht:

- 10,18 % Mn und 15,48 % Fe über 19,24 m
- 11,17 % Mn und 16,75 % Fe über 19,92 m

Aufgrund dieser Ergebnisse darf man durchaus zuversichtlich sein und die weiteren Ergebnisse verfolgen.

Die Meldung finden Sie unter folgendem Link: http://www.irw-press.com/news_13823.html

SilverCrest steigert Gold- und Silberproduktion enorm

SilverCrest berichtet aktuell aus der Mine Santa Elena, Sonora, Mexico. Das Unternehmen zeigt mit folgenden Ergebnissen das kontinuierliche Wachstum bei der Gold- und Silberproduktion:

- Gold: Steigerung um 61 %
- Silber: Steigerung um 43 %

Auch der Cashflow kann sich sehen lassen, es wird aber auch hier ein Anstieg erwartet. Die volle Produktion soll nämlich erst ein einigen Monaten erreicht werden. Darum sollten Sie bald einen Blick auf die Aktienpreise werfen, solange sie noch billig zu erwerben sind.

Die Meldung finden Sie unter folgendem Link: http://www.investor-sms.de/Meldungen/SilverCrest-meldet-Produktionssteigerung-bei-Santa-Elena-im-dritten-Quartal

First Majestic steigert die Gold- und Bleiproduktion

First Majestic muss in diesem Quartal einen Rückgang der Silberproduktion um 4 % verzeichnen. Dafür konnte die Bleiproduktion um 35 % und die Goldproduktion um 21 % gesteigert werden.

First Majestic ist mit seinen bestehenden Minen und seinen Entwicklungsprojekten auf dem besten Weg, in die Oberliga der Silberproduzenten aufzusteigen. Die Aktie ist somit eine langfristige Silberperle, die in keinem Investordepot fehlen sollte, wenn langfristig an den Silberpreis glauben. Die Aktien eigenen sich aber auch für Trader, den Sie bewegt sich in einer sehr breiten Spanne von 14 US$ bis 24 US$ und ist sehr volatil.

Die Meldung finden Sie unter folgendem Link: http://www.investor-sms.de/Meldungen/First-Majestic-meldet-Produktionsergebnisse-des-dritten-Quartals-und-beginnt-mit-kommerzieller-Produktion-bei-La-Parrilla

Portal Resources kauft bestehende Produktion von 365 Barrel pro Tag + Explorationspotential

Gestern veröffentlichte unser Musterdepotwert, dass sie ein bestehendes Ölfeld mit einer aktuellen Produktion von 365 Barrel am Tag im West Zentral-Saskatchewan übernommen haben.

Die Übernahme soll 9,1 Mio. CA$ kosten und Ende November abgeschlossen sein. Wie das Unternehmen die Übernahme finanziert ist noch nicht bekannt gegeben worden, jedoch gehe ich davon aus, dass das Management dies schon im Vorfeld abgeklärt hat. Daher sollte es aus dieser Richtung keine Probleme geben.

Portal sollte daher ab November ein Öl und Gasproduzent sein der über 400 Barrel Öl pro Tag produziert. Das Wichtigste ist aber dabei, dass das Unternehmen über erhebliches Explorationspotential verfügt, das in den nächsten Quartalen erschlossen werden soll. Mit ein wenig Glück kann die Produktion im nächsten Jahr auf 600 bis 800 Barrel gesteigert werden. Der Aktienkurs konnte gestern bereits über 30 % zulegen.

Die Meldung finden Sie unter folgendem Link: http://www.irw-press.com/news_13842.html

Kurs auf

Ihr

Joachim Brunner

Damit Sie den Smallcap Investor auf jeden Fall erhalten, tragen Sie unbedingt "Redaktion Smallcap-Investor" mit der E-Mail-Adresse "redaktion@smallcap-investor.de" als Kontakt in Ihr Adressbuch ein!

Laut §34b Wertpapierhandelsgesetz (Deutschland) und gemäß § 48f Abs. 5 BörseG (Österreich) möchten wir darauf hinweisen, dass Mitarbeiter Aktien von Portal Resources halten und somit ein Interessenskonflikt besteht.

Achtung: Dieser Börsenbrief stellt nur die persönliche Meinung von Joachim Brunner dar und ist auf keinen Fall mit einer Finanzanalyse gleichzustellen. Bevor Sie irgendwelche Investments tätigen, ist eine professionelle Beratung durch ihre Bank unumgänglich.

Joachim Brunner ist Berater des First Junior Zertifikates (WKN LS1JEX) und des Fonds PI global one (WKN 0A0636) und Geschäftsführer der Vermögensverwaltung Portfolio Invest in Salzburg. Es ist daher möglich, dass sich die in diesem Artikel beschriebenen Aktien im Fonds/Depot bzw. dem dazugehörigen Index befinden.

Ein weiterer Interessenskonflikt könnte dahin auch gegeben sein, da die beschriebenen Unternehmen möglicherweise auch Kunden der internationalen Nachrichtenagentur IRW-Press sein könnten, die sich im Eigentum der Herausgeberin (IR-WORLD.com Finanzkommunikation GmbH) befindet.

Der Artikel unterliegt dem geistigen Eigentum des Autors bzw. des Verlages. Die Weitergabe bzw. die Veröffentlichung an Dritte (auch auszugsweise) ist ohne unsere Zustimmung nicht gestattet.

Bitte beachten Sie immer den Risikohinweis unter folgendem Link: http://www.smallcapinvestor.de/index.php?risikohinweis

Weitere Hinweise, die dazu beitragen sollen, sich vor unseriösen Angeboten zu schützen finden Sie in Broschüren der BaFin (Links anbei):

Geldanlage - Wie Sie unseriöse Anbieter erkennen (pdf/113 KB): http://www.bafin.de/vb_geldanlage.pdf

Wertpapiergeschäfte - Was Sie als Anleger beachten sollten (pdf/326 KB):
http://www.bafin.de/vb_wertpapiergeschaeft.pdf

Ist Griechenland auch offiziell in diesem Jahr noch pleite!?

Es schaut so aus, als hätten die europäischen Politiker endlich begriffen, dass Griechenland in dieser Situation unsanierbar ist. Es können nicht einfach 60 Jahre Misswirtschaft innerhalb weniger Monate umgekehrt werden. Dazu bedarf es Jahre, wenn nicht Jahrzehnte.

Ich möchte Ihnen aber nicht die Illusion geben, dass es bei uns viel besser ausschaut – ganz im Gegenteil. Wir sind alle (alle westlich orientierten Demokratien) „kleine Griechenländer“, nur in einem unterschiedlichen Stadium. Aber unser Geld- und Wirtschaftssystem ist gleich ausgerichtet.

Viele fragen mich, wie man aus diesem „Schlamassel“ herauskommt. Aber ich befürchte, den berühmten „point of no return“ haben wir bereits vor mehreren Jahren überschritten. Ich habe dazu am 17.9.2007 und 19.09.2007 zwei Artikel geschrieben, die Sie auch in meinem Buch „Finanzkrise 2008“ finden (dazu hier der Link zum Gratisdownload: www.ir-world.com/finanzkrise2008/newsletter.html).

So schlimm es sich auch anhört, aber wir brauchen einen Neustart und diesen bekommen wir leider nur, wenn wir mit unserem jetzigen Geldsystem gegen die Wand fahren. Alle Maßnahmen, die jetzt die Politiker setzen, geben uns ein wenig Luft, aber immer nur für ein paar Monate und es ist sehr unwahrscheinlich, dass wir noch einmal in eine „ruhige Phase“ eintreten werden. Der Markt, und vor allem die Bevölkerung, sind schon zu sehr verunsichert und mit all diesen Schulden- und Krisenmeldungen wird sich das auch kaum noch beruhigen.

Es gibt meines Erachtens nur mehr zwei Möglichkeiten, wie wir das System „herunterfahren“ können. Die erste Möglichkeit ist eine „Hochinflationsphase“ nach einer kurzen Depression und die zweite Möglichkeit ist ein kollektiver „Staatsbankrott“.

Die Notenbanken und Politiker favorisieren natürlich die erste Version, da es für Inflation immer Schuldige gibt und somit ein Sündenbock oder Sündenböcke gefunden werden können. Beobachten Sie die Rhetorik der Politiker, die Suche nach den Schuldigen hat bereits begonnen, wobei ganz klar die Politik für das „Schlamassel“ verantwortlich ist.

Wichtig für uns alle ist, dass wir aufpassen und alles versuchen sollen, dass, wenn es zu einem Neustart kommt, wir eine „Währung bzw. Geld“ bekommen, das nicht in unbeschränkten Massen durch drucken vervielfältigt werden kann. Das Wichtigste ist, dass diese „Deckung“ wasserdicht ist. Denn in 30 oder 40 Jahren werden Politiker wieder versuchen, diese aufzuweichen und dann beginnt dieser „Boom and Bust“-Zyklus wieder von Vorne. Das sollten wir unseren Kindern nicht antun.

Griechenland ist pleite, wir alle wissen das, aber wann wird es offiziell bestätigt?

Es sprechen alle Zeichen dafür, dass Griechenland noch in diesem Jahr offiziell pleite geht. Das erste Indiz dazu gab es bereits am 21. September. Damals warnte der IWF, dass die europäischen Banken bis zu 300 Mrd. Euro frisches Eigenkapital benötigen. Dies wurde damals schon mit den hohen Risiken der Staatsanleihen in den Bankbilanzen begründet. Wir haben darüber am 22. September berichtet.

Diese Rekapitalisierung der Banken ist auch ein wichtiger Schritt, denn ohne diesen würden bei einer Staatspleite sehr viele Banken, und hier vor allem französische Banken, pleite gehen und damit einen weiteren Teufelskreislauf von Staatsbankrotten, Bank Runs usw. auslösen. Die Banken haben deshalb so viele Staatsanleihen als Asset liegen, dass sie für dieses kein weiteres Eigenkapital bilden müssen. Diese Eigenkapitalvorschriften wurden vor allem in den Basel II und III Richtlinien verschärft und das rächt sich nun.

Ein weiteres Indiz ist die heftige Diskussion bezüglich der Euro- und Bankenkrise, die zwischen Paris und Berlin geführt wird und ihren Höhepunkt wohl im EU-Gipfel am 23. Oktober finden wird. Bei diesem Gipfeltreffen soll eine Lösung für die Bankenrekapitalisierung gefunden werden. Ich gehe davon aus, dass entweder die beiden „Rettungsschirme“ dafür herangezogen werden oder die Banken werden verstaatlicht. Sollte es eine Bank betreffen, die für die ganze EU von Bedeutung ist und für einen einzelnen Staat einfach zu groß ist, dann kann ich mir auch eine Verstaatlichung vorstellen, die von mehreren Staaten getragen wird oder die von einer neugeschaffenen „SuperBANK“ übernommen wird, hinter der wieder alle EURO- oder EU-Staaten stehen.

Als Zeitpunkt für einen Schuldenschnitt in Griechenland ist wohl mit Ende Oktober bzw. Anfang November zu rechnen. Denn auch die Troika, bestehend aus dem Internationalem Währungsfonds (IWF), EU und Europäischer Zentralbank, werden Ende Oktober ihren Bericht über den Fortschritt der Reformen vorlegen. Dieser wird nicht sehr positiv ausfallen und daher ist eine „Nichtauszahlung“ der nächsten Hilfe immer wahrscheinlicher. Eine Pleite innerhalb weniger Tage wäre unausweichlich. Aber zuvor muss ein Mechanismus für die Rettung einer Bank geschaffen worden sein.

Wir können also gespannt sein, ob auf der Edelmetallmesse, die am 4. und 5. November in München stattfinden wird, Griechenland noch in der jetzigen Schuldenform besteht.

Der Schuldenschnitt müsste meines Erachtens in einer Größenordnung von mindesten 75 % erfolgen, denn sonst ist der Spielraum der Griechen zu eng, um wieder auf die Beine zu kommen. Daher passen Sie auf, wenn Sie Spekulationen auf Griechenlandanleihen machen. Bei einem Anleihekurs von 30 % oder 35 % wäre mir das Risiko einfach zu groß. Dies wurde auch schon von offizieller Seite bestätigt (http://www.n-tv.de/wirtschaft/Juncker-nennt-es-beim-Namen-article4497921.html).

Selbst bei einer Pleite muss Griechenland nicht unmittelbar aus der EURO austreten. Das Eine hat mit dem Anderen nichts zu tun. Aber es wäre wahrscheinlich besser für die Griechen, da sie die Möglichkeit hätten, ihre Ineffizienz der Industrie über eine schwächere Währung ausgleichen zu können. Ich glaube aber, dies wird ein Schritt sein, den man in geordneten Bahnen ablaufen lassen will und daher hält man einfach einmal den Status Quo bei.

Wir können uns daher auf sehr spannende Zeiten einstellen.

Ich habe dazu letzten Mittwoch eine Webkonferenz abgehalten. Ich lade Sie ein, diese unter folgendem Link downzuloaden:

http://www.media.dr-reuter.eu/2011_10_12_Smallcap%20Investor_Talk_Verisante.wmv

Kurs auf

Ihr

Joachim Brunner

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Achtung: Dieser Börsenbrief stellt nur die persönliche Meinung von Joachim Brunner dar und ist auf keinen Fall mit einer Finanzanalyse gleichzustellen. Bevor Sie irgendwelche Investments tätigen, ist eine professionelle Beratung durch ihre Bank unumgänglich.

Joachim Brunner ist Berater des First Junior Zertifikates (WKN LS1JEX) und des Fonds PI global one (WKN 0A0636) und Geschäftsführer der Vermögensverwaltung Portfolio Invest in Salzburg. Es ist daher möglich, dass sich die in diesem Artikel beschriebenen Aktien im Fonds/Depot bzw. dem dazugehörigen Index befinden.

Ein weiterer Interessenskonflikt könnte dahin auch gegeben sein, da die beschriebenen Unternehmen möglicherweise auch Kunden der internationalen Nachrichtenagentur IRW-Press sein könnten, die sich im Eigentum der Herausgeberin (IR-WORLD.com Finanzkommunikation GmbH) befindet.

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http://www.bafin.de/vb_wertpapiergeschaeft.pdf

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Kürzlich von 'Smallcap-Investor' veröffentlicht