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17.05.12 Rückläufige Steigerungsraten auch bei den Erzeugerpreisen

Donnerstag, 17. Mai 2012 | 11:15

Der Erzeugerpreisindex der Industrie für den Monat März stieg im Vergleich zum Vormonat im Euroraum (ER17) um 0,5% und in der EU27 um 0,6%. Im Februar nahmen die Preise um 0,6% bzw. 0,9% zu. Auch hier ein weiterer Rückgang.
Im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresmonat erhöhten sich die Erzeugerpreise im Euroraum um 3,3% und in der EU27 um 3,8%. Im Februar lagen die Jahresraten noch bei 3,6% bzw. in der EU27 bei 4,3%. Ebenfalls rückläufige Steigerungsraten.

Europa ist damit geklärt, fehlen noch Deutschland und die USA

Die Verbraucherpreise in Deutschland lagen im April um 2,1% höher als im April 2011. Im März 2012 hatte die Inflationsrate ebenfalls bei 2,1 % gelegen.

(Quelle: Statistisches Bundesamt) Index der Verbraucherpreise, Veränderung gegenüber dem Vorjahresmonat in %

Im Vergleich zum Vormonat März 2012 erhöhte sich der Verbraucherpreisindex im April 2012 um 0,2 %.

Die Preise für importierte Produkte waren im März um 3,1% höher als ein Jahr zuvor. Wenn Sie den Wave Daily nicht schon länger lesen, könnten Sie nun annehmen, dass wir eventuell eine importierte Inflation haben könnten. Denn 3,1% sind schon deutlich mehr als die gewünschten 2%. Doch ich zeige hier bereits seit längerem auf, dass die Preissteigerung auch hier nachlässt: Im Februar hatte die Veränderung zum Vorjahr +3,5% betragen, im Januar 2012 waren es sogar noch +3,7%. Schauen Sie sich nur diesen Abwärtstrend in der Preissteigerungsrate an:

(Quelle: Statistisches Bundesamt) Index der Importpreise, Veränderung gegenüber dem Vorjahresmonat in %

Wie das Statistische Bundesamt weiter mitteilte, stieg der Einfuhrpreisindex im März gegenüber dem Vormonat um 0,7%.

Auch in den USA nur moderat steigende Preise

Auch in den USA fallen die Steigerungsraten der Importpreise. Im April stiegen die Preise um 0,5% nach zuletzt +1,5% (revidiert von 1,3 %). Ohne Öl sind die Einfuhrpreise sogar nur um 0,1% geklettert nach zuvor +0,5%.
Die US-amerikanischen Exportpreise sind im April um 0,4% gestiegen nach zuvor +0,8%.

(Quelle: Markt-Daten.de) US-Import- und Exportpreise, Veränderung zum Vormonat in %

Die US-amerikanischen Erzeugerpreise sind im April sogar um 0,2% gesunken. Im Monat zuvor waren die Preise der Erzeuger bereits unverändert geblieben.

(Quelle: Markt-Daten.de) US-Import- und Exportpreise, Veränderung zum Vormonat in %

Und zu guter Letzt sind die US-amerikanischen Verbraucherpreise im April unverändert geblieben.

(Quelle: Markt-Daten.de) Verbraucherpreise, Veränderung zum Vormonat in %

Weit und breit also keine Spur von ausufernder Inflation aufgrund der angeblich gestiegenen Geldmenge durch die Notenbanken. Das sollte Sie als treuen Leser nicht mehr verwundern oder überraschen.

Ich wünsche Ihnen einen erholsamen Feiertag
Sven Weisenhaus

Dieser Bericht wurde nicht geprüft. Für Richtigkeit der Angaben übernimmt Silbernews keine Haftung.
Quelle: http://www.investor-verlag.de

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Kürzlich von 'Silbernews.com' veröffentlicht