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Jetzt anmeldenMontag, 16. Juli 2012 | 14:26
Unter den weltweiten Zentralbanken herrscht Panik. Zurzeit betreiben sie konzertierte Aktionen zur Verbilligung des Geldes und kehren die Einlagen der Geschäftsbanken aus, um die Wirtschaft zu reflationieren. Sollte die größte Notenbank der Welt, die Fed, nun ebenfalls damit beginnen, weitere Lockerungsmaßnahmen einzuleiten, dürfte dies das Ende der aktuellen Deflationsphase bedeuten und der Goldpreis erneut nach oben schießen
Michael Pento, King World News, 15.07.2012
Könnte es sein, dass die weltweiten Regierungen und Zentralbanken jetzt drastische Maßnahmen einleiten werden, um ihre Wirtschaften zu reflationieren, da sie ihren offiziellen Statistiken selbst keinen Glauben schenken?
Nehmen wir beispielsweise die Meldung aus China, dass das BSP-Wachstum im letzten Quartal bei 7,6% lag. Das ist zwar eine Abschwächung, aber so schlecht ist die Zahl garnicht.
Schaut man sich jedoch den chinesischen Stromverbrauch an, so erkennt man, dass dieser bedeutend schneller zurückgegangen ist als das staatlich vermeldete BSP-Wachstum. So lag der Stromverbrauch im Juni im Vergleich zum Vorjahreszeitraum unverändert bei 393,4 Milliarden Kilowattstunden – und das obwohl das BSP-Wachstum und der Stromverbrauch normalerweise gleichförmige Kursverläufe aufweisen.
Oder nehmen wir die USA. Letzte Woche meldete die US-Behörde für Arbeitsmarktstatistik, dass die Arbeitslosenneuanmeldungen um 26.000 auf 350.000 gefallen sind. Das hört sich wirklich großartig an.
Wer sich jedoch die Mühe macht und die Rohdaten eigenständig prüft, stellt fest, dass die Arbeitslosenneuanmeldungen in Wirklichkeit innerhalb einer Woche um 69.971 gestiegen sind. Wir sprechen hier von einem Anstieg von 19% im Vergleich zur Vorwoche. Das nenne ich mal eine saisonale Anpassung!
So, und wundert sich da noch jemand, warum die weltweiten Regierungen und Zentralbanken nun beginnen, in Panik zu geraten.
Ich hatte ja bereits in meinem Kommentar von letzter Woche darauf hingewiesen, dass sich die Europäische Zentralbank dazu entschlossen hatte, den Zins für Übernachteinlagen auf 0% zu senken. Und während einige naiverweise davon ausgingen, dass diese Maßnahme keinerlei Auswirkungen auf das Geldmengenwachstum haben würde, liegen uns nun bereits die ersten empirischen Beweise vor, wie sich Banken verhalten, wenn man die Zinsen für ihre Geldreserven auf null zusammenstreicht...................
Dieser Bericht wurde nicht geprüft. Für Richtigkeit der Angaben übernimmt Silbernews.at keine Haftung.
Quelle: Propagandafront.de