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16.04.12 JP Morgans Fernsehauftritt (Teil 2/2)

Montag, 16. April 2012 | 11:18

Im Zentrum der Manipulationsvorwürfe gegen JP Morgan steht die konzentrierte Short-Position an der COMEX. Nicht mehr und nicht weniger (einmal abgesehen vom Hochfrequenzhandel). Es ist völlig unerheblich, ob diese konzentrierte Short-Position durch nicht näher genannte Kundenpositionen ausgeglichen wird. Wichtig ist aber die Tatsache, dass diese Konzentration weiter Bestand hat.

Es geht nicht darum, was genau für diese konzentrierte Short-Position verantwortlich ist, es geht um die konzentrierte Short-Position an sich. Selbst wenn JP Morgan jede Unzeder an der COMEX leerverkaufen Unzen, in physischer Form besäße, so steht es doch außer Frage, dass ein 25%iger Marktanteil an gleich welchem öffentlichem Terminmarkt stets manipulative Wirkung auf die Kurse haben muss. Es ist egal, welchen Rechtfertigungsgrund man für einen solch exzessiv konzentrierten Marktanteil vorbringt, ein solcher Marktanteil ist in jedem Fall manipulativ.

Würde ein einzelner Trader 25% an einem der wichtigen Terminmärkte halten - sagen wir am Rohöl- oder Maismarkt - dann gäbe es sofort Sondersitzungen mit der Entscheidung, dass diese Konzentration noch bis Tagesende aufzulösen sei. Bauern würden auf ihren Traktoren Kurs auf Washington DC nehmen, sollte sich herausstellen, dass eine New Yorker Bank am Mais-Terminmarkt der Chicago Board of Trade eine Short-Position von 25% hielte. Die Aufsichtsbehörden würden sich in diesem Fall nicht ansatzweise darum kümmern, was genau hinter diesen Positionen steckt. An einem großen Rohstoffterminmarkt ist ein solcher Marktanteil einfach undenkbar.......................................

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Dieser Bericht wurde nicht geprüft. Für Richtigkeit der Angaben übernimmt Silbernews keine Haftung.
Quelle: Goldseiten.de

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Kürzlich von 'Silbernews.com' veröffentlicht