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12.03.12 Bereitet Deutschland gerade die Wiedereinführung der D-Mark vor?

Montag, 12. März 2012 | 19:44

Deutschland ist mit einem enormen Problem konfrontiert: Die deutsche Bevölkerung scheint nicht länger gewillt zu sein, die anderen Euroländer mit weiteren Rettungsgeldern zu stützen, aber genau darauf läuft es hinaus, sollte die Eurozone die kommenden Jahre in ihrer heutigen Form erhalten bleiben

Michael Snyder, The Economic Collapse, 11.03.2012

Die Mehrzahl der Analysten geht seit längerem davon aus, dass, sollte ein Euroland die Einheitswährung verlassen, es eine schwache Nation wie Griechenland oder Portugal sein wird. Die Wahrheit ist aber, dass die in finanziellen Schwierigkeiten befindlichen Länder überhaupt nicht die Absicht haben, den Euro zu verlassen. Die Führer dieser Länder sind sich im Klaren darüber, dass, sollten sie den Euro verlassen, ihre Wirtschaften vollständig in sich zusammenbrächen und plötzlich auch keiner mehr zur Rettung herbeieilen würde.

Zum gegenwärtigen Zeitpunkt gibt es auch noch keinen formellen Mechanismus, der es den anderen Mitgliedern der Eurozone erlauben würde, finanziell in Schwierigkeiten befindliche Länder wie Griechenland oder Portugal einfach aus der Einheitswährung auszuschließen.

Es gibt aber noch eine andere Möglichkeit, die zunehmend wahrscheinlicher wird und zum Auseinanderbrechen der Eurozone führen könnte: Deutschland verlässt den Euro, ein Ereignis, das in der Tat denkbar scheint.

Deutschland ist aktuell mit einem massiven Problem konfrontiert. Das Land blickt auf eine Zukunft, wo es im Grunde dazu gezwungen ist, die Mehrzahl der Euroländer über viele Jahre hinweg finanziell über Wasser zu halten und zu retten – Rettungsmaßnahmen, die extrem teuer sein werden.

Unterdessen wird die Stimmung unter den restlichen europäischen Ländern immer deutschfeindlicher. In Griechenland werden Angela Merkel und die Vertreter deutsche Regierung in aller Öffentlichkeit als Nazis portraitiert. Finanziell geschwächte Länder wie Griechenland wollen zwar deutsche Rettungsgelder, sind es aber leid, die Forderungen, die Deutschland ihnen im Rahmen der Rettungsmaßnahmen auferlegt, zu erfüllen.

Zurzeit lässt sich beobachten, dass die Wünsche der Deutschen von anderen Euroländern in zunehmendem Maße ignoriert werden, oder man spricht sich offen gegen die Vorschläge Deutschlands aus. Letztlich wird sich Deutschland entscheiden müssen, ob es die Sache überhaupt wert und das Land gewillt ist, weiterhin unzählige Milliarden Euros in Länder zu pumpen, die das weder zu schätzen wissen, noch das tun, was Deutschland von ihnen verlangt.

Ende vergangenen Jahres hat die Regierungspartei CDU während ihres Parteitags den Beschluss gefasst, dass es allen Ländern erlaubt sein.....................

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Quelle: Propagandafront.de

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Kürzlich von 'Silbernews.com' veröffentlicht