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05.06.12 Flucht in Realwerte kann jetzt jederzeit einsetzen

Dienstag, 05. Juni 2012 | 11:26

Die Politiker haben die Kontrolle verloren, auch wenn sie zurzeit noch vom Gegenteil überzeugt sind. Die kommenden Monate und Wochen werden für die Finanzmärkte entsetzlich turbulent werden, und die Flucht von nominellen in reale Vermögenswerte kann jetzt jederzeit einsetzen. Wahrscheinlich wird diese Flucht durch einen Zusammenbruch der Futures-Märkte ausgelöst werden

Martin Sibileau, Sibileau.com, 04.06.2012

Unseren Langzeitlesern dürfte bekannt sein, dass wir praktisch seit Beginn unserer Publikation mit einer Dynamik gerechnet haben, wie sie letzten Freitag zu beobachten war: Fallende Aktienpreise bei gleichzeitigem Anstieg des Goldpreises. Zuletzt hatten wir uns hierzu am 09.04.2012 in unserem Artikel mit dem Titel „We´re getting closer“ geäußert.

Nun sind wir nicht das Orakel von Delphi, das den Heiden irgendwelche vagen Vorhersagen beschert, sondern sind bei unserer Darstellung der Triebkräfte des kommenden Zusammenbruchs stets sehr präzise gewesen. Anfang 2009 standen wir damit noch alleine da. Heute haben sich unserer Einschätzung bereits viele weitere hinzugesellt.

Im Folgenden wollen wir ein paar warnende Worte an Sie richten. Vergangenen Freitag zeigte sich nämlich auch, dass die US-Staatsanleihen an Wert zulegten (also ihre Rendite sank), was bedeutet, dass der Status Quo, obwohl dieser zurzeit in Frage gestellt wird, immer noch Status Quo ist.

Aktuell gibt es viele Marktbeobachter wie Peter Schiff und George Soros, die davon ausgehen, dass wir jetzt in eine neue Phase eingetreten sind, die durch eine Trendwende bei Gold ihren Ausdruck findet. Diese Phase würde uns zu einem Crash führen, dem dann beispiellose Mengen frisch gedruckten Geldes folgen, bis letztlich die Hyperinflation einsetzt.

Wir erachten diese Auffassung jedoch als eine zu stark vereinfachte Makroperspektive. Wie wir in unseren letzten beiden Artikeln dargelegt haben, ist die Liquidität zurzeit überhaupt kein Thema mehr, und eine Intervention seitens der Zentralbanken wird den Crash unseres Erachtens kaum verhindern können.

Dieser Crash wird nichts weiter sein, als eine Gegenreaktion auf die Unsicherheit, die durch die trügerische Natur der Niedrigzinsen und die zunehmende Finanzrepression angeheizt wurde. Aber genau aus diesem Grund, werden die Vertreter des Status Quo ihre Stellungen nicht kampflos aufgeben – ein Kampf, bei dem es zu stärkeren Kapitalkontrollen, Preiskontrollen, unilateralen Währungsabwertungen und einer Vielzahl weiterer staatlicher Interventionsmaßnahmen kommen wird..................................

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Dieser Bericht wurde nicht geprüft. Für Richtigkeit der Angaben übernimmt Silbernews.at keine Haftung.
Quelle: Propagandafront.de

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Kürzlich von 'Silbernews.com' veröffentlicht