Newsletter Anmeldung

Investor Expresso

Abonnieren Sie jetzt unseren kostenlosen Newsletter! Somit entgehen Ihnen keine Nachrichten von den 4 wichtigsten Agenturen und von über 20 Börsenbriefen.

Jetzt anmelden

Aktuelle Börsenbriefe

Meldungen von

Dow Jones euro adhoc
HUGIN IRW Press

05.03.12 Gold immer noch Lichtjahre von einer Blasenbildung entfernt

Montag, 05. März 2012 | 12:15

Interview mit Marc Faber in Auszügen... The Gold Report: Sie haben ja darüber gesprochen, dass die Investoren aus den europäischen Märkten in Richtung des „sicheren Hafens“ USA gehen würden. Werden US-Staatsanleihen angesichts der europäischen Downgrades auch in Zukunft so niedrig rentieren?

Marc Faber: Für eine gewisse Zeit ja, aber irgendwann werden die Leute aufwachen und begreifen, dass die USA mithilfe einer Währungsentwertung, also durch Gelddrucken, die Zahlungsunfähigkeit erklären. Die USA werden meines Erachtens nicht damit aufhören, Zinsen zu zahlen, aber sie werden immer mehr Geld drucken, was die Währung schwächt und bei den Verbraucher-, Vermögens- und Rohstoffpreisen für eine höhere Inflation sorgt. Die Währungsentwertung wird bei den Investoren, die in US-Staatsanleihen investiert sind, also mit Verlusten einhergehen.

TGR: Sie hatten ja darauf hingewiesen, dass die Menschen aufgrund der Währungsentwertung dazu gezwungen werden, sich Spekulationen hinzugeben, was an den Märkten für Volatilität sorgt. Genau das scheint sich zurzeit abzuspielen, aber offenkundig halten die Investoren immer noch einen bedeutenden Teil ihrer Gelder zurück. Wenn diese Gelder in die Märkte gelangen, würde dies für noch mehr Volatilität sorgen, oder würde Sie sagen, dass das Investmentkapital weiter an der Seitenlinie geparkt wird und die Spekulationsgelder bereits im Markt sind?

MF: Ich glaube, dass zurzeit eine Menge Geld außerhalb der Märkte geparkt wird. Und das wird auch dort bleiben, da es die Leute, die dem System nicht mehr trauen, ganz einfach dort halten werden. Einiges davon wird investiert werden, aber das müssen nun nicht unbedingt Aktien sein. Die Gelder könnten auch in andere Vermögensklassen fließen, vielleicht in Hartwährungen wie Gold und Silber, oder Immobilien, die in den USA zurzeit relativ preiswert sind.

Und was die Volatilität anbelangt, die ist vergangenes Jahr ja massiv angestiegen, ging innerhalb der letzten drei Monate dann aber wieder zurück. Ich gehe davon aus, dass wir es in den nächsten paar Jahren in allen Vermögensklassen mit einer immer höheren Volatilität zu tun haben werden. In einem von negativen Realzinsen geprägten Umfeld kommt es zu Geldverschiebungen. Die Gelder könnten in immer weniger einzelne Aktientitel gehen, oder in immer weniger einzelne Vermögenswerte, die dadurch dann im Preis durch die Decke schießen könnten.

TGR: Bei welchen Vermögenswerten würden Sie mit derartigen spekulativen Aufwärtsschüben rechnen?

MF: Vor zwölf Jahren hatten wir eine NASDAQ-Blase, die Eigenheimblase ist vielleicht fünf Jahre her, und ich würde sagen, dass wir 2007, 2008 auch eine Rohstoffblase hatten, als der Ölpreis auf USD 147 pro Barrel kletterte. Was kommt als nächstes? Da bin ich mir nicht so sicher. Ich könnte mir vorstellen, dass einige Aktientitel und wohlmöglich einige Edelmetalle die Phase der Blasenbildung erreichen werden – aber nicht notwendigerweise der Gesamtmarkt …

TGR: Vor ein paar Wochen erklärte James Turk gegenüber dem Gold Report, dass das Goldpreistief des Jahres 2012 seines Erachtens bereits Anfang Januar erzielt worden sei. Warum gehen............................

lesen SIe mehr

Dieser Bericht wurde nicht geprüft. Für Richtigkeit der Angaben übernimmt Silbernews.at keine Haftung.
Quelle: Propagandafront.de

Artikel weiterlesen

Kürzlich von 'Silbernews.com' veröffentlicht