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Anlegerbrief-Info: Großes Währungsspecial und Best of MDax - Update

Montag, 13. Dezember 2010 | 10:00

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Stichworte der vergangenen Woche waren Wikileaks, Wetten-Dass und Eurobonds. Nur zwei davon besitzen Nachrichtenwert. Die Euro-Zone gerät mehr und mehr in Streit darüber, wer an welchen Stellen und warum für die Konstruktionsfehler bezahlt. Eurogruppen-Chef Jean-Claude Juncker und Italiens Finanzminister Giulio Tremonti machen sich vehement für Eurobonds stark. Deutschland lehnt diese Sippenhaft für Misch-Masch-Anleihen naturgemäß ab, womit sich Merkel den Vorwurf geistiger Eingeschränktheit gefallen lassen musste. Bisher ist es so, dass die Euro-Länder jeweils ihre eigenen Staatsanleihen begeben, Krisenländer wie Irland, Spanien oder Portugal müssen dafür ein Vielfaches des deutschen Zinssatzes bezahlen. Bei gemeinsamen Eurobonds haften die stärkeren Staaten für alle anderen mit – im Prinzip wie bei der gesetzlichen Krankenversicherung, die natürlich nur denen gefällt, die sie reichlich in Anspruch nehmen (oder dies vorhaben)!
Auch in den USA geht die Reise, mal wieder, in die falsche Richtung. Die unter Bush jr. beschlossenen Steuererleichterungen wurden um zwei Jahre verlängert. Nicht einmal höhere Steuern für Einkommen über 250.000 US-Dollar (!) ließen sich durchsetzen. Das Gesamtpaket kostet einen dreistelligen Milliardenbetrag. Ist das der "Change", den die neue Administration mit ins Amt bringen wollte? Davon hat sich in den ersten beiden Obama-Jahren rein gar nichts materialisiert. Anleger haben daher weiterhin sehr gute Gründe, dem heimischen deutschen Markt den Vorzug zu geben – sogar ohne Patriotismus-Label.

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen viel Spaß beim Lesen,
Ihr Team des Performaxx-Anlegerbriefs

MusterdepotsKurzfristdepot: + 775,64 % seit 01.01.2001, Stand: 10.12.2010

Eurokai mit 13 % Gewinn

Als der Kurs der Aktien von Eurokai erneut Schwäche zeigte, verkauften wir diese in der letzten Woche und nahmen so einen Gewinn von 13 % bzw. 925 Euro mit. Eurokai behalten wir jedoch weiter auf der Watchlist, um gegebenenfalls erneut einzusteigen, falls die jüngsten Hochs demnächst doch noch überwunden werden können.

101210_eurokai

Sämtliche Kurzfristdepotpositionen finden Sie ab Seite 7 des aktuellen Performaxx-Anlegerbriefs.

Unsere erfolgreichsten Kurzfristdepot-Trades seit Anfang 2009

Balda:+ 68,25 % (K: 04.05.09 / VK: 07.05.09)
Escada:+ 61,62 % (K: 25.03.09 / VK: 06.04.09)
Biofrontera:+ 59,26 % (K: 07.08.09 / VK: 30.09.09)
ProSiebenSAT1 Media:+ 41,28 % (K: 23.12.08 / VK: 02.01.09)
Euro-USD-Call Basis 1.159:+ 40,91 % (K: 24.04.09 / VK: 01.06.09)
Cinemaxx:+ 40,15 % (K: 10.08.10 / VK: 26.08.10)
ETFS Physical Gold:+ 39,75 % (K: 24.04.09 / VK: 02.07.10)
Infineon:+ 39,13 % (K: 11.12.08 / VK: 02.01.09)
Eurokai Vz.:+ 36,92 % (K: 17.04.09 / VK: 11.05.09)
Solarhybrid:+ 32,54 % (K: 12.05.10 / VK: 26.07.10)

 
 
  Langfristdepot: + 412,47 % seit 01.01.2001, Stand: 10.12.2010
 
 

Porsche: Teilverkauf bringt 32 % Gewinn!

Unsere Geduld hat sich wieder einmal ausgezahlt. Allen Kassandrarufen zum Trotz haben wir die Porsche-Aktie über die Finanzkrise hinweg im Depot behalten und Ihnen nun pünktlich zu Nikolaus einen schönen Gewinn von 32 % beschert. Die Teilrealisation unserer halben Position (200 Stück) bot sich an, weil sich das Chance-Risiko-Verhältnis der Aktie nach der Kursrallye der letzten Wochen einfach verschlechtert hatte. Zwar liegt der Substanzwert der Porsche-Holding nach dem starken Anstieg der VW-Stämme immer noch jenseits der 80 Euro, dem stehen aber auch Prozessrisiken in den USA, steuerliche Unwägbarkeiten und die unklare Abwicklung des Zusammenschlusses mit VW gegenüber. Da letzteres aber auch Potenziale birgt, bleiben wir mit einer verkleinerten Positionsgröße am Ball.

101210_porsche

Sämtliche Langfristdepotpositionen finden Sie ab Seite 6 des aktuellen Performaxx-Anlegerbriefs.

 

Fundamentale Analysen

Biofrontera: Das Jahr der Entscheidung

Die Düsseldorfer Biofrontera AG zählt zu den Exoten unter den deutschen Biotechnologiewerten, allerdings im positiven Sinne. Im Gegensatz zu den meisten Konkurrenten hat es das Unternehmen geschafft, einen Wirkstoff erfolgreich durch drei klinische Testphasen zu schleusen. Nun läuft der Zulassungsantrag, das Ergebnis dürfte im zweiten Halbjahr 2011 anstehen. Die daraus resultierende Chance spiegelt sich im Kursverlauf der Aktie noch nicht wider, so dass wir für den Fall der Zulassung, den wir als sehr wahrscheinlich erachten, ein großes Aufwärtspotenzial sehen.

  Wie hoch dieses Aufwärtspotenzial ist, lesen Sie im aktuellen Anlegerbrief. Melden Sie sich noch heute zum kostenlosen Probeabonnement an!

Best of MDax: Unsere Titel setzten sich mehrheitlich durch!

Zur Jahresmitte hatten wir unsere Leser noch rechtzeitig auf die Chancen hingewiesen, die Titel aus der zweiten Reihe im Jahr 2010 bieten. In dem Fall war vom MDAX die Rede. 2009, nachdem die Märkte im Frühjahr gedreht hatten, zeigte sich wieder die altbekannte Outperformance kleinerer Titel, indem der MDax um 10 und der SDax um knapp 3 Prozentpunkte besser abschnitten als der große Bruder Dax. Das Jahr 2010 wird diesen Trend fortsetzen: Unser zur Jahresmitte veranschlagtes MDax-Ziel von 9.500 Zählern wurde Anfang November erreicht – knapp 10.000 Punkte erklomm der Nebenwerteindex in den vergangenen Tagen. Macht 2010 eine Performance von rund 30 % im MDax, gegenüber nur rund 15 % beim Dax. Der SDax schaffte sogar ein Plus von über 35 % gegenüber dem Jahresanfang.

  Welche Einzeltitel bisher überzeugen konnten, lesen Sie im aktuellen Anlegebrief. Melden Sie sich noch heute an und testen Sie den Anlegerbrief zwei Wochen kostenlos!

 
 

Trading-Strategien

 

USD/Yen: Trendwechsel noch unbestätigt

Zu Ostern sahen wir noch Chancen für den US-Dollar, die rote Laterne bereits in diesem Jahr endlich einmal abzugeben, denn die Bodenbildungsphase zur Mitte dieses Jahres war relativ weit im USD/JPY vorangeschritten. Allerdings konnte sich der US-Dollar erneut nicht durchsetzen...

  Sind damit nun auch die Trendwechselambitionen vorüber? Die Antwort gibt Ihnen unsere charttechnische Analyse im aktuellen Anlegerbrief. Melden Sie sich noch heute zum kostenlosen Probeabonnement des Anlegerbriefs an!

EUR/CHF: Währungsflucht hält an!

Das zweite Währungsverhältnis, das wir im April charttechnisch begutachteten, war das Währungspaar Euro/Schweizer Franken (EUR/CHF). Die damalige Analyse stand unter der Überschrift "Währungsflucht in den Franken" und beschrieb damals wie heute die Ausgangssituation treffend. Ein Update scheint jedoch vonnöten, da der Euro eine mögliche Bodenbildung anstrebt.

  Lesen Sie mehr in unserer charttechnischen Analyse im aktuellen Anlegerbrief. Melden Sie sich noch heute an und testen Sie den Anlegerbrief zwei Wochen kostenlos!

 
 

Markttrends

 

EUR/USD: Euro-Rallye vorerst zu Ende

In der Osterausgabe konnten wir beim Eurostand von 1,31 USD noch keine Entwarnung für die Gemeinschaftswährung geben. Zwar hofften wir darauf, dass der Aufwärtstrendkanal verteidigt werden würde, doch es dauerte nicht lange, bis es zum finalen Trendbruch kam. Dies verheißt für die nahe Zukunft nichts Gutes für den Euro...

  Wie sich das Währungsverhältnis EUR/USD im kommenden Jahr entwickeln sollte, verrät Ihnen unsere Analyse im aktuellen Anlegerbrief. Melden Sie sich zum kostenlosen Probeabonnement an!
  Im aktuellen Performaxx-Anlegerbrief finden Sie weitere Infos zu Indizes, Trading-Signalen und unser Anfang 2010 neu eingeführtes Trendfolgedepot.
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