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Jetzt anmeldenSonntag, 16. Januar 2011 | 20:54
Was brachte die letzte Woche uns an neue Trends und Erkenntnisse? Sehen wir uns dafür eine Übersicht aus dem ForexBull an.
Das Lager der Verlierer war nicht groß, doch dafür sehr beeindruckend.
Der Euro und das GBP konnten wieder an Boden gewinnen und auhc das Crude Oil legte beeindruckende 3,99 Prozent Wochengewinn auf den Tisch. Sehen wir mal, wie der COT Report diese Bewegungen bei den einzelnen Marktteilnehmern anzeigt.
Die größten Veränderungen traten im EUR auf. Hier haben sich die Longpositionen der Commercials mehr als verdoppelt und damit eine beeindruckende Wochenperformance im Euro eingeleitet. Fünf Tage hintereinander im Plus, da wartet nun alles auf eine Kurskorrektur.
Im CAD sind die Positionen der privaten Trader nun schon bei 29.119 netto Longpositionen. Im Index bedeutet dies ein Stand von 93,5% - bis zu 100% ist nicht mehr so viel Luft!
CHF - hier haben alle Gruppen den Druck vermindert, wie es hier weiter geht sehen wir uns dann gleich im Chart genauer an. Zuerst fangen wir aber mit dem Dollarindex an - hier haben wir einen guten Gesamtüberblick über die Stärke oder Schwäche im USD.
Die Saisonalität zeigt nach oben, da besteht kein Zweifel und eine enge Korrelations zwischen den realen Kursverhalten und der Saisonalität ist aktuell nicht von der Hand zu weisen. Im DollarIndex haben wir seit Donnerstag einen bearishen Modus. Die Kurse haben aber nun eine starke Unterstützungszone erreicht. Die Suche nach Longsignale dürfte am Anfang dieser Woche profitabler sein. Fallen die Kurse aber weiter, dann dürfte sich ein der Abwärtstrend durchsetzen. Der Euro ist mit knapp 60% am stärksten im DollarIndex enthalten, deswegen gehen wir jetzt zum Euro- Fangen aber hier erst einmal mit dem Wochenüberblick an.
Auch wenn der EUR 3,62% in der letzten Woche gegenüber dem USD zulegen konnte, auf Wochenbasis haben wir gerade mal eine neutrale Situation - weder hoch noch runter. Positiv sind hier die starken Zukäufe der Commercials, doch ob dies ausreicht nun der Euro weiter nach oben zu bewegen, das ist noch offen.
Der Blick auf Tagesbasis zeigt es besser! Der Euro ist gerade mal in den neutralen Bereich gewechselt und dazu an einer starken Widerstandszone angekommen. Da die Saisonlität nach unten zeigt und die Funds die eigentlichen Trendtreiber sind, ist es für einen Longeinstieg noch zu früh. Hier also nach einem Shorteinstieg zu suchen, macht mehr Sinn.
Seit Wochen ist der CAD im Long-Modus und er steigt auch nach oben. Doch so richtig stark ist dieser Trend nicht wirklich. Nun steht ein starker Widerstand vor dem CAD, dieser muss erst einmal überwunden werden. Da die Positionen der privaten Trader aber schon recht stark und extrem Bullish sind, droht hier die Gefahr einer Kurskorrektur. Am Freitag hatten wir schon so einen Tag - da ging es stark nach unten und ein sogenannter Blast Off hat sich ausgebildet. Dies zeigt eine Marktsituation an, wo es keine richtige Meinung für eine Richtung gibt. Sehen Sie selbst!
Die letzten zwei Signale waren Shortsignale in einem intakten (noch) Aufwärtstrend. Gewinnmitnahmen sind an diesen Stellen immer sinnvoll. NUn aber schon am Montag auf Long zu setzen im Futurer ist nicht so optimal. Der Montag ist mit Abstand der schwächste Wochentag im CAD. Doch ab Dienstag und Mittwoch ist die Zeit für Bullen gekommen. Wichtig ist dann aber, dass der CAD sich noch im Long-Modus befindet.
Der CHF hat eine gesunde Kurskorrektur eingeleitet und der Zeitpunkt stimmt auch mit dem Verlauf der Saisonalität überein. Noch sind aber alle Positionen stark ausgebaut, was kein Problem bei den Comercials und den Fonds ist. Die erste Gruppe verwendet die Börse als Absicherung und die Fonds arbeiten mit fremden Geld. Nur bei den Privaten tut eine falsche Position richtig weh. Sollte es also hier noch etwas weiter runter gehen, kommt es zu Glattstellungen bei den Privaten. Damit würden die Kurse noch tiefer fallen.
Aktuell sieht es auch nicht gerade so bullish im CHF aus, noch zwei drei schwache Tage und ein Abwärtstrend hat sich hier stabilisiert. Ein Longeinstieg macht daher keinen so großen Sinn, Abwarten ist die beste Strategie im Moment!
Sehen wir uns den Montag an - welche Möglichkeiten gibt es uns der ForexBull.
Die Auswahl ist groß, doch nicht alle Patternformationen stimmen auch mit dem Wochentag überein. Für mich ganz weit vorne steht das folgende Paar - EUR/JPY.
Diese starke Kurskorrektur ruft förmlich nach einer Gegenbewegung. Die Chancen dafür stehen für den Montag bei 60 Prozent und wenn wir uns jetzt noch die Wochenstatistik ansehen, wird es noch besser.
Da haben wir 106 Pips mögliche Kursspanne, dies passt sehr gut zu den 108 möglichen Pips in der Prognose. Viel besser aber ist, dass der Montag der mit Abstand schwächste Wochentag im EUR/JPY ist. Nur 28% aller Schlusskurse lagen im Plus, so schlecht stehen unsere Chancen stehen für einen bearishen Einstieg am Montag nicht!
Ich wünsche Ihnen einen guten Start in die neue Woche!
Mike C. Kock
www.Mike-Kock.de