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Jetzt anmeldenMontag, 25. Juli 2011 | 17:51
An aller erster Stelle möchte ich mich bedanken für die vielen Anfragen, wann es wieder aktuelle Analysen gibt - gerade in diesen Zeiten. Noch wird es Verzögerungen geben, da ich an einem neuen Seminarkonzept arbeite. Dieses geht über drei Monate. Jede Woche ein Online-Seminar, das Lernskript und aktuelle Positionen werden in diesen 12 Wochen erarbeitet. Dabei steht die richtige Auswahl der Märkte, das richtige Entry und Exit im Mittelgrund. Mittlerweile kann man viele Märkte auch mit ETC´s oder CFD´s handeln. Im August soll es das erste Webminar starten. Im Oktober überlege ich, ob ich nicht ein Seminar im Raum Frankfurt durchführe.
Wer tägliche Analysen von mir möchte, den kann ich nur auf den ForexBull (www.ForexBull.de) verweisen. Dort erscheint jeden Morgen eine aktuelle Empfehlung zu den Forexmärkten und am Abend die dazugehörige Auswertung. Das Ziel ist es, jede Woche die Marke von 100 Pips Gewinn zu erreichen. Natürlich werden Sie auch andere Märkte mitverfolgen können und durch den Signalgeber jeden Tag verschiedene Chancen ergreifen können.
Natürlich ist es notwendig, nicht blind den Signalen zu folgen, sondern dafür erst eine Entry-Bestätigung zu erhalten und dann mit einem striktes Risiko Management zu arbeiten.
Sie sehen, es gibt viel Neues im Hintergrund und es dauert noch, bis alles wieder normal verläuft. Kommen wir aber jetzt zu dieser Woche.
Die Kursschwankungen in allen Sektoren sind enorm, was natürlich die große Unsicherheit auf der einen Seite und die Suche nach einer sicheren Anlage auf der anderen Seite widerspiegelt. Fakt ist, der Währungskrieg zwischen den USA und der EU kostet nicht nur viel Kapital, sondern zerstört auch viele Existenzen. Ein Ende ist noch nicht in Sicht und ob die Maßnahmen der EU die Richtigen sind, das glaube ich eher nicht. Mich erinnert dies viel mehr an meine Zeit als Croupier beim Roulett. Die Spieler haben immer wieder neues Geld aus den Bankautomaten gezogen und versucht das Glück zu erzwingen. Nur wollte keiner wissen, dass es hier einen negativen Erwartungswert gibt. Dieser beträgt minus 2,7 Prozent - anders gesagt, wenn ich 1000 Euro pro Spiel setze, dann werde ich 27 Euro verlieren. Was nebenbei unabhänig davon ist, ob Sie auf eine einfache Chance wie Rot oder Schwarz oder auf eine Zahl setzen - je länger Sie bleiben, um so mehr setzt sich dieser Erwartungswert gegen Sie durch. Der Spieler hat und kann durch diesen Erwartungswert keine reale Chance haben, im Roulett zu gewinnen. Doch sagen Sie dies mal dem Spieler... die Spielbanken freuen sich.
Die besten Märkte in diesem Jahr sind - Sie lesen richtig - das Silber mit einem Plus von 31,72%, dann das Heizöl mit einem Plus von 23,03% und an dritter Stelle erst das Gold mit einem Gewinn von 14,11%. Natürlich gibt es auch Verlierer - Weizen, Baumwolle, den Euro, das GBP und den USD. Für uns werden dadurch aber auch viele Chancen neu erschaffen. Doch dafür ist es wichtig - zur richtigen Zeit im richtigen Markt zu sein. Hier zeigen ich Ihnen einmal meine Wochenend-Aufgabe.
Mit Hilfe dieser Tabelle erstelle ich eine Marktauswahl der besten Märkte und kann dann auch zum richtigen Zeitpunkt hier eine Position aufbauen. Welche Märkte sind diese Woche interessant?
Auf der Kaufseite befinden sich:
Auf der Verkaufsseite sehe ich:
Ich möchte jetzt auf folgende Märkte genauer eingehen: Baumwolle, Sojamehl, DollarIndex und zum Schluß auch das Gold.
In en letzten 19 Wochen hat die Baumwolle mehr als 50 Prozent verloren. Diese Abwärtsbewegung stimmt mit dem Verlauf der Saisonalität komplett überein. Nun haben wir wir hier eine Trendwende in Sicht, doch diese allein nützt nicht viel, wenn die Zahlen aus den COT Report diese Trendwende nicht schon jetzt anzeigen.
Die Commercials sind in der Baumwolle deutlich auf der Kaufseite anzutreffen und im Vergleich zum Gold ist dieser Markt deutlich unterbewertet. Was fehlt ist das eigentliche Entry - aus diesem Chart und den fundamenatlen Backround können wir es nur spüren, was passieren wird.
Bei Kursen von 105 erfolgt der Einstieg, dann haben wir eine Bodenbildung, was die beiden Oszillatoren und die Volatilitätsbänder auch schon jetzt anzeigen. Da wir hier mit einem längeren Trend rechnen können, bieten sich ETC´s oder Zertifkate an.
Dieser Makr befindet sich klar im kurzfristigen Aufwärtstrend - dazu kommt, dass die Commercials in allen Zeitfenstern der letzten drei Jahre Bullish sind, die Privaten Trader extrem Bearish und dieser Markt zu Gold unterbewertet ist. Alles Gründe, warum dieser Markt Fundamental steigen sollte. Sollte - nicht muss! Nebenbei - hier liegt aktuell eine Saisonalität vor, die fallend ist!
Für ein Entry gibt es hier zwei Möglichkeiten, erstens wir warten einen Rücksetzer im Chart ab, dies zeigt uns sehr gut der Oszillator - Indikator oder zweitens, wir verwenden Patternformationen. Doch aktuell bestehen diese beiden Möglichkeiten nicht. Wir müssen also warten. Optimal sind Kurse um die Marke von 358.
Der USD sollte in den nächsten Wochen und Monaten weiter unter Druck stehen - unabhängig davon ob es ein Einigung im Schuldenstreit und Anhebung der Verschuldungsgrenzen in den USA gibt oder nicht - ab jetzt fängt die schwache Phase des USD an.
Diese Meinung teilen auch die Commercials über ihre Zahlen im Markt wieder. Die Insider sind stark Bearish und wir "smarten" privaten Trader sind für den USD extrem Bullish. Was eine Traumkonstellation für mich ist. Was wir brauchen ist nun ein Entry.
Das Entry war schon in der letzten Woche, nun müssen wir auf eine neue Chance warten. Kurzfristig sollte es nach oben gehen und damit haben wir genug Schwung, um erfolgreich Einsteigen zu können. Einstiegsmarke - Kurse bei 76,50, wenn Sie durch die Oszillatoren bestätigt werden oder durch eine Patternformation.
Kommen wir jetzt zum Gold.
Ich zeige Ihnen hier meine Signale im langfristigen Gold-Chart. Das letzte Einstiegssignal liegt nun auch wieder drei Wochen zurück und aktuell gibt es Anzeichen, das Gold zu teuer ist. Nein - nicht langfristig nur gerade jetzt. Was hier noch fehlt ist der pure Optimismus der Privaten Investoren. Doch hier steigen die Positionsgrößen langsam in die Extremzone.
Langfrsitig sehen wir auch, dass die Saisonalität nach oben zeigt. Wir haben also im Gold, noch goldige Zeiten vor uns. Wer noch nicht eingestiegen ist, der wartet auf den Rücksetzer.
Das letzte Entry wäre am 5.7.2011 erfolgt zu einem Kurs von 1503,40 USD. Aktuell liegen wir gute 100 USD darüber und können uns über den Gewinn erfreuen. Was wir aber im oberen Chart auch noch sehen, Gold hat das obere Volatilitätsband erreicht, in Verbindung mit überkauften Oszillatoren haben wir hier ein Short-Setup vor uns liegen. Dies bedeutet für uns - Gewinnmitnahme!
Wenn es nun nach unten geht, wie weit geht es nach unten? Ich sehe eine gute Unterstützung bei Kursen zwischen 1570 und 1575 USD, doch auch Kurse bis 1540 sind kein Grund zur Panik.
Das war es für heute und für diese Woche. Alle die oben gezeigten Indikatoren und Analysetechniken sind ein Bestandteil der Seminarreihe. Dazu gibt es dann komplett überarbeite eBooks zum COT Report und dem Spread Trading. Viel Arbeit - aber es hat sich gelohnt!
Ich wünsche Ihnen viel Erfolg nicht nur in den Märkten!
Mike C. Kock