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Jetzt anmeldenSonntag, 10. April 2011 | 11:46
Die letzte Woche brachte den erwarteten Zinsanstieg von 25 Basispunkten (0,25%) der ECB im Euro, ließ das Gold über den starken Widerstand von 1.450 USD springen und schaffte es, dass das Silber die Marke von 40 USD hinter sich ließ. Doch es gab noch mehr interessante Ereignisse - hier der Überblick der Kursentwicklungen aus der letzten Woche.
Bei den Währungsmärkten war der klare Verlierer wieder der Japanische Yen, er verlor praktisch gegen jede andere Währung. Doch der Wochengewinner war ganz klar das Silber mit einem Plus von 8,19%, gefolgt vom Heating Oil und dem Coffee. Die Verlierer waren das Natural Gas und der Zucker.
Bevor ich nun zu den Währungen komme, noch einen Blick auf den Wochengewinner - Silber!
Das Silber hat in den letzten 6 Monaten einen Wertzuwachs von 41,35 Prozent erzielen können, besonders die letzten drei Monate waren extrem stark. Hier ist der Silbermarkt technisch deutlich überhitzt und eine Korektur steht bevor. Wie weit nach unten kann es aber gehen?
Wenn ich als Bezugspunkt das letzte markante Tief im Februar 2011 verwende und das Hoch vom letzten Freitag, dann besteht die Gefahr einer Korrektur in die Preiszone 32,50 bis 36,50. Damit wäre der Aufwärtstrend immer noch intakt! Eine Gewinnmitnahme auf diesem hohem Level ist nicht die schlechteste Idee, wenn wir dann zu tieferen Kursen wieder einsteigen!
Wer nach einen günstigeren Investment bei den Edelmetallen sucht, der findet diese in Platin und Palladium!
Kommen wir jetzt zum COT Report der letzten Woche.
Auf dieser Liste fallen nur drei Werte auf - der Australische Dollar (G6A), der Kanadische Dollar (G6C) und das Gold!
Fange ich mit dem AUD an!
Die Positionen den Hedge Funds sind noch nie so extrem Bullish in den letzten 5 Jahren gewesen und die Frage stellt sich, woher soll neues Kapital in diesen Markt fließen? Die Commercials haben noch etwas Luft, um ihre Shortpositionen auszubauen und damit können nur die privaten Investoren den AUD nach oben drücken. Mal ehrlich - das klingt nicht gerade nach einer sicheren Chance!
Doch aktuell befindet sich der AUD im Long-Modus, da gibt es keine Zweifel. Es gab aber auch zweifelsfrei bessere Chancen, um hier in den bestehenden Aufwärtstrend einzusteigen und zwar immer dann, wenn wir wieder zu den grünen Balken gewechselt sind.
Fazit: Neupositionen nur bei starken Kursrücksetzern mit Trendbestätigung - bei bestehenden Positionen Gewinne mitnehmen und das Stop höher ziehen.
Fakt ist - die privaten Investoren sind hier neben dem Gold am extremsten BULLISH aufgestellt. Fakt ist auch, die Positionen der Commercials unterscheiden sich nur minimal vom AUD. Der kleine Unterschied - nach oben die Fonds genügend Geld in der Kasse, um ihre Longpositionen zu verstärken. Mit dem neuen Tief in der letzten Woche, sind wieder verstärkt die Trendfolger bei den Hedge Funds mit neuen Shortpositionen in diesem Markt eingestiegen. Was kann passieren?
Wenn ich mir den folgenden Chart ansehe, dann bevorzuge ich die Variante drei!
Der ADX Wert ist über den Wert von 60 gestiegen und dies ist sehr oft das Warnsignal für eine bevorstehende Kurskorrektur. Sollte als in den nächsten Tagen das Hoch vom Vortag beim USD/CAD durchbrochen werden, dann ist dies der Moment, wo die Kurskorrektur beginnt.
Fazit: Gewinnmitnahmen oder das Warten auf die Chance auf einen Longeinstieg!
Der dritte Markt im COT Report ist das Gold. Hier sind die Privaten zu 100 Prozent Bullish, was sehr oft ein Warnsignal ist, für eine Korrektur.
Sehen wir uns hier an, ob der Markt schon überhitzt ist.
Eine Kursentwicklung von 8,65 Prozent in den letzten 6 Monaten ist nicht wirklich viel, wenn wir uns dazu das Silber ansehen!
Auch von der technische Seite ausgesehen, ist der Goldmarkt nicht überhitzt. Zwar steigt der ADX an, doch er befindet sich in dem Bereich, wo er einen gesunden Trend anzeigt. Wir hatten schon höhere Werte und wenn dort dann auch noch die privaten Investoren massiv bullish waren, dann ging es nach unten. Aktuell ist dies aber nur zur Hälfte der Fall!
Fazit: Gold hat zwar die Gefahr einer Korrektur wegen Gewinnmitnahmen der Privaten zu befürchten, doch die Trendfolger bei den Fonds werden jetzt verstärkt wieder in Gold investieren müssen, da sie feste Regeln haben und diese einhalten müssen!
Kommen wir jetzt zum Montag - wie immer hier der erste Blick in die Kristallkugel vom ForexBull.
Da haben wir einen klaren Anwärter auf den tagesfavoriten das GBP und zwar Bullish. In der linken Auswahllsite sind zwei Werte sehr interessant - der EUR/GBP und der AUD/JPY. Beim AUD/JPY haben wir ein bullishes Setup für den Montag, sehen wir uns daber den Chart genauer an, dann ist hier Gefahr in Verzug!
Achten Sie einfach unten auf den hohen ADX Wert - er ist über die Marke von 60 und bei allen Antiegen über diese Marke kam es zu einer Kurskorrektur. Dazu kommt noch, dass der AUD gegenüber dem JPY erst nach unetn übertrieb und nun die Übertreibung nach oben zeigt. Eine Rückkehr bis af das Niveau von 83,45 ist zwar sehr heftig, aber vorstellbar.
Fazit: Egal welche Pattern hier in der nächsten Woche angezeigt werden, nur wenn diese Bearish sind, gibt es einen Einstieg. Eine andere Methode ist auch das Verwenden des Tiefs vom Vortag.
Kommen wir jetzt aber zu einem Markt, wo die Chancen besser für uns sind - EUR/GBP.
Fangen wir mit der Wochenstatistik vom ForexBull an.
Am Montag haben nur 34 Prozent aller Schlusskurse es geschafft in den letzten 52 Wochen im Plus zu schließen. Sehen wir uns dagegen den Donnerstag an, da waren es sage und schreibe 62 Prozent, fast eine Verdopplung! Wer also am Montag hier eine Longposition aufbauen möchte, benötigt viel Glück! Als möglcihe Kursspanne erwartet der ForexBull 54 Pips - was nicht besonders viel ist.
Wir haben für den Montag eine bearishe Formation, die leider nicht sehr oft bis jetzt auftrat - nur ganz 57 mal und dabei schaffte sie es, zu 63 Prozent einen tieferen Schlusskurs zu haben. Das ist nicht viel Puffer, doch zusammen mit der Wochenstatistik ein gutes Argument hier einen Shorteinstieg zu wagen!
Korrelationwerte - Kontrollpaar!
Als Kontrollpaare für einen Shorteinstieg können wir den EUR/CAD und das GBP/CHF verwenden. Beide zusammen machen Sinn und solten die Gefahr eines Fehleinstieges minimieren. Von den Wirtschaftsdaten her, haben wir keine Hektik zu erwarten, da sieht es sehr ruhig aus.
Das war es wieder von meiner Seite mit dem Wochenausblick auf die Währungsmärkte, wer das exakte Entrx im EUR/GBP nun erwartet hat - der kann dies direkt im ForexBull lesen. Jeden Morgen gibt es eine Empfehlung und am Abend wird diese Ausgewertet.
Starten Sie gut in die neue Woche!
Mike C. Kock