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Jetzt anmeldenSamstag, 01. Mai 2010 | 01:20
Trotz der Horrormeldungen rund um den Euro - welche auch nicht abbrechen, konnte dieser sich seit Mittwoch wieder leicht nach oben bewegen. Fest steht 140 Mrd. Euro benötigen die Griechen und fest steht auch, dass diese noch nicht für Griechenland bereit stehen. Stellt sich die Frage, wo her nehmen wenn nicht...?
Fakt ist auch, dass die Hedge Funds sich auf den weiteren Verfall des Euro eingeschossen haben und diesen weiter nach unten drücken. Allein in der letzten Wochen kamen netto 15.960 neue Shortpositionen der Fonds dazu. Insgesamt halten jetzt die Hedge Funds netto 71.424 Shortkontrakte. Damit kommen sie langsam in den extremen Bereich rein, doch eine Trendwende ist noch nicht abzusehen.
Am 10. Mai treffen sich die EU und der IWF um über die notwendigen Gelder zu beraten, doch das ist noch keine Hilfe. Wie weit kann der Euro noch fallen?
Natürlich ist die 1,30 die aktuell wichtigste Unterstützung für den Euro, doch danach ist die Zone von 1,25 bis 1,23 Realität. Weiter unten stehen die 1,1850 klingt utopisch, doch wenn ich Ihnen sage, dass die Hedge Funds eine Parität von 1 zu 1 haben wollen, dann sind die 1,1850 noch das kleinere Übel! Da die Sitzung der EU und es IWF erst am 10. Mai erfolgt, werden die Wirtschaftsdaten keinen so großen Einfluß auf den Euro haben. Hier trotzdem die Übersicht:
Alle diese Termine sind wichtig und sollten den positiven Trend der EU Wirtschaft fortsetzen. Doch jede negative Meldung aus Spanien oder Portugal könnte den Euro weiter nach unten drücken.
Von seinem Tief ist das GBP noch etwas weg, doch der Trend geht eindeutig in diese Richtung. Auch hier drücken die Hedge Funds auf die Kurse und wollen das GBP in die Knie zwingen. Das Umfeld ist dafür gut, den durch die Probleme der EU, kann die Insel nicht viel Unterstützung von dort erhoffen. Erhöht sich hier der Druck und fallen die Wahlen vielleicht auch noch etwas ungünstig aus, dann wird das GBP sein altes Tief erreichen. Hier noch die wichtigsten Meldungen rund um das GBP.
Alles keine Top wichtigen Daten, doch alle auch wichtig genug, um die Kurse zu bewegen. Doch insgesamt kommen in dieser Woche die wichtigsten DAten aus den USA. Sehen wir uns auch diese an.
Sollten sich die USA Daten als robust beweisen, werden der Euro aber auch das GBP das zu spüren bekommen. Interressant auch noch deer AUD - hier wird am Dienstag über den aktuellen Zinssatz beraten - die Märkte erwarten eine Zinserhöhung auf 4,50% - also um 25 Basispunkte. Am Dienstag wird dies auch in der EZB besprochen, doch hier ist wohl ein "Unverändert" zu erwarten.
Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende!
Mike C. Kock
für FXCM Research