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Wie Perlen an einer Schnur…

Montag, 27. Februar 2012 | 13:10

von Jochen Steffens

Gestern hat der DAX seinen höchst relevanten und nachhaltigen Aufwärtstrend verletzt:

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Sie sehen hier im Stundenchart des DAX den grünen Aufwärtstrendkanal, dessen Begrenzungslinien mittlerweile mindestens neun Treffer aufweisen (siehe blaue Kreise). So einen eindeutigen Trend sieht man selten. Doch, so schade es auch ist, dieser Trendkanal ist gestern gebrochen worden (siehe roter Pfeil)!

Zunächst scheiterte der Test der oberen Begrenzung (siehe schwarzer Pfeil) vorzeitig, nachfolgend kam es dann zu dem besagten Ausbruch nach unten. Ein typisches Bild, die Schwäche an der Oberseite war das erste Warnzeichen.

Interessanterweise konnte sich der DAX jedoch heute wieder zurück in den Trendkanal retten. Die Bullen geben nicht so schnell auf, so scheint es. Aktuell, während ich das hier schreibe, wird die untere Begrenzung wieder von oben getestet. Das ist nicht untypisch. Gelingt dieser Test und kommt es anschließend zu einer dynamischen Aufwärtsbewegung, wäre das eine eindrucksvolle Bestätigung des Trendkanals. Das werden wir aber wohl erst in der kommenden Woche erfahren.

Man sollte aber trotzdem die Schwäche an der Oberseite und den Ausbruchsversuch nach unten als Warnhinweis begreifen. Und sei es, um auf die Dominanz des 7.000er Widerstands hinzuweisen.

Dynamikverlust möglich

Durchaus möglich ist aber auch, dass die Aufwärtstrendbewegung noch nicht zu Ende ist und es lediglich zu einem gewissen Dynamikverlust kommt. Das heißt, dass sich ein neuer, etwas flacher verlaufender Trendkanal ergibt.

Schließlich gibt es noch eine weitere wichtige Trendlinie, an der sich der DAX orientieren kann (hier blau eingezeichnet). Erst deren Unterschreiten wäre das entscheidende K.O.-Kriterium für diese beiden Aufwärtstrends.

Die 7.000er Marke deckelt die Kurse

Für die Bullen ist also die Welt so lange noch in Ordnung, wie die untere blaue Linie unverletzt bleibt. Dass es an der 7.000er Marke zu Unruhe in den Trends kommt, ist nicht ungewöhnlich. Hier kann sich der DAX auch noch eine Weile den Kopf stoßen, so dass es zu einer kleinen Seitwärtsbewegung unterhalb dieser Marke kommt. Das bleibt abzuwarten.

Trotzdem mehren sich die Warnzeichen, die Märkte sind überkauft. Die Luft nach oben wird einfach dünner. Als kurzfristig investierter Anleger sollten Sie vorsichtig werden. Erst ein nachhaltiger Bruch der 7.000er Marke würde wieder weiteres Potenzial nach oben versprechen.

Ich wünsche Ihnen ein geruhsames und schönes Wochenende

Viele Grüße

Ihr

Jochen Steffens

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Für den Inhalt dieses Börsenbriefes ist der Redakteuer Jochn Steffens verantwortlich! www.stockstreet.de

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