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Aufwärtstrends noch intakt

Freitag, 13. April 2012 | 13:10

von Jochen Steffens

Tatsächlich ist es zu der Gegenbewegung gekommen, von der ich noch am Dienstag gesprochen haben. Diese wird uns schon erste Hinweise über die Marktverfassung geben. Je stärker und nachhaltiger sie ausfällt, desto bullisher ist der Markt. Allerdings ist in einigen Trendkanälen der hier analysierten Indizes noch Platz nach unten. Damit zu dem Chart, der in dieser Woche noch fehlte. Es handelt sich um die Aufwärtstrends im DAX, die ich Ihnen in den vergangenen Wochen immer mal wieder vorgestellt hatte:

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Sie sehen, der steilere blaue Trendkanal ist nach unten aufgelöst worden. Heute lief der Test von unten. Die 7.000er Marke konnte damit nicht nachhaltig genommen werden. Der Kampf um diese Marke geht weiter. Jetzt erkennen Sie deutlich, dass der DAX an der oberen Begrenzung des Kanals gescheitert ist. Das bedeutet, dass die tatsächlichen Gegebenheiten hier in Deutschland und vor allem in der EU noch nicht so positiv sind, dass sie den Ausbruch aus diesem breiten grünen Trendkanal erlauben. Gleichzeitig ist somit auch der engere blaue Trendkanal zu dem geworden, was er eigentlich immer war: eine Aufwärtsbewegung in einem breiteren Aufwärtstrend. Diese gibt es immer, wenn der Kanal von unten nach oben durchlaufen wird.

Auch im DAX alles noch bullish

Ähnlich wie im S&P500 ist die Welt im DAX noch in Ordnung. Die Kurse können sogar noch bis zur unteren Begrenzung des grünen Trendkanals fallen, ohne dass sich das bullishe Bild maßgeblich eintrübt. Mit einer solchen Entwicklung müssen Sie also rechnen. Ein früherer Boden wäre natürlich ein Zeichen für eine sich beschleunigende Rally.

Gold in Gefahr?

Und da wir schon bei Aufwärtstrends sind, können wir uns auch zum Abschluss mit dem großen Aufwärtstrend des Goldpreises beschäftigen. Auch diesen Chart kennen Sie schon seit vielen Monaten/Jahren:

Der Goldpreis hatte Ende Februar die obere Linie des roten Trendkanals nicht mehr erreicht. Ich hatte geschrieben, dass das als ein kleines Zeichen der Schwäche zu verstehen ist und dies ein erster Hinweis auf eine Seitwärtsbewegung (siehe grünes Rechteck) sein könnte. Aktuell ist er allerdings wieder an der unteren Linie abgeprallt. Das ist insoweit ein positives Zeichen.

Mit der Konsolidierung in den Indizes gibt es offensichtlich genügend Käufer, die im Moment den Trend retten. Insgesamt bleibt aber trotzdem die grüne Seitwärtsbewegung das für mich wahrscheinlichste Szenario der weiteren Entwicklung. Erstein neues nachhaltiges Hoch würde diesen Eindruck widerlegen. Und wahrscheinlich wird die weitere Entwicklung auch davon abhängen, wie die aktuelle Konsolidierung in den Aktien-Indizes verläuft.

Fazit

Im Moment aber können Sie, sofern Sie in Gold investiert sind, wieder etwas gelassener auf die weitere Zukunft schauen. Der Trend hat zum zweiten Mal gehalten. Nicht vergessen sollten Sie allerdings, dass ein nachhaltiger Bruch des roten Aufwärtstrends kurzfristig zu einem stärkeren Verkaufsdruck führen könnte. Diese Linie ist einfach mittlerweile zu offensichtlich geworden.

Viele Grüße

Jochen Steffens

US-Konjunkturdatenvon Jochen Steffens

Die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in den USA sind um 13.000 auf 380.000 Anträge gestiegen.

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Wir können nun in dem Diagramm eine deutliche "Bodenbildung" im Verlauf erkennen. Seit mehreren Wochen sehen wir wiederum einen Anstieg, der sich nun auch klar im Vierwochenschnitt zeigt. Damit passen die Daten zu den sich allgemein verschlechternden US-Konjunktrudaten. Ein nachhaltiges Überwinden der 400.000 Marke wäre schon ein negatives Zeichen. Allerdings könnten die Märkte es positiv aufnehmen, da damit die Wahrscheinlichkeit weiterer geldpolitischer Maßnahmen der Fed steigt.

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Für den Inhalt dieses Börsenbriefes ist der Redakteuer Jochn Steffens verantwortlich! www.stockstreet.de

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