Pressetour: Europa begeht schweren Fehler
Dienstag, 21. Februar 2012 | 13:45
| 21.02.2012
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Fresenius EBIT steigt um +6%
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| Angesichts eines Umsatzzuwachses im Geschäftsjahr 2011 von +3% auf 16,5 Mrd. Euro und einem Ergebnis vor Steuern von 1,9 Mrd. Euro (+8,2%) erwartet Fresenius ein gutes 2012.
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Standpunkt:
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| Der Gesundheitskonzern Fresenius und seine Zahlen können sich sehen lassen. Dazu kommt ein positiver Konzernausblick 2012 der nicht minder positiv ist. Anvisiert wird ein Umsatzzuwachs von +10% bis +13% und ein Zuwachs beim Konzernergebnis von +8% bis +11%. Fresenius schafft weiter Werte!
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Europa begeht schweren Fehler
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| Mit dem nun beschlossenen 130 Mrd. Euro schweren „Rettungs-„Paket wird nicht das noch nie eine Vereinbarung gehaltene Griechenland, sondern die Banken gerettet, die „nur“ einen Verzicht von 53,3% gewähren.
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Standpunkt:
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| Als Diplom-Volkswirt und ehemaliger langjähriger Mitarbeiter der größten internationalen Wirtschaftsprüfungsgesellschaft fehlen mir angesichts dieses Murkses die Worte. Griechenland wird die notwendigen Anpassungsmaßnahmen nicht schultern können. Die Verschuldung ist mit 120,5% des zuletzt stark einbrechenden Bruttosozialprodukts viel zu hoch. Der Beitrag der Banken zu niedrig. Gewonnen haben gestern Politiker und Banken. Verloren hat das griechische Volk und alle Europäer, die noch an Recht und Gesetz glaubten und an wirtschaftliche Vernunft. Griechenland wird so nicht auf die Füße kommen! Wir Volkswirte wissen das und wussten das bereits vor 2 Jahren. Warum interessiert das eigentlich keinen?
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Japans Reeder profitieren von Downsizing
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| Mit dem Verkauf und der Stilllegung von Schiffen wollen die drei großen japanischen Reeder über 50 Mrd. Yen Gewinn erzielen.
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Standpunkt:
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| Die Reedereien weltweit haben zuletzt aufgrund des Verfalls der Frachtraten gelitten wie die Hunde. Man braucht sich nur die Kurscharts anzusehen. Dennoch ist Hoffnung in Sicht. Überkapazitäten werden weltweit nach und nach abgebaut und Flotten erneuert bzw. was viel wichtiger ist, neu ausgerichtet. So fliehen viele aus dem margenschwachen Containergeschäft hin zu LNG- bzw. Offshore-Rohöl-Verschiffung. Das sollte an den Kursen von Nippon Yusen, Mitsui O.S.K. Lines und Kawasaki Kishen Kaisha nicht spurlos vorübergehen.
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Ausleihungen an Projektentwickler rückläufig
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| Die Bankkredite an Immobilien Projektentwickler in Shanghai ist aufgrund der bremsenden Maßnahmen der chinesischen Regierung um -9,6% gefallen.
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Standpunkt:
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| Noch in 2010 sind die gleichen Ausleihungen um satte +28,6% gestiegen. Nun sind sie auf 74,1 Mrd. Yuan oder 11,8 Mrd. Dollar zurückgegangen. Mit 17,7 Mio. qm ist bei den Eigenheimen ein Rückgang von -13,8% zu verzeichnen. Das zeigt, wie konsequent und intelligent China gegen Blasenbildungen vorgeht.
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One Steel leidet an Lite Steel
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| Wegen einer Abschreibung auf den Wert des Lite Steel Technologies Geschäfts von 139,5 Mio. Dollar weist der Stahlkocher trotz eines +15%-Umsatzplus einen Verlust von -74 Mio. Aussie Dollar aus.
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Standpunkt:
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| Das Halbjahr war angesichts der schwierigen Umgebung enttäuschend. Das sind die Worte von CEO Geoff Plummer. Obwohl er Kostenkürzungen vornahm und die Prozesse optimierte, schaffte er kein besseres Ergebnis. 2005 ist das Unternehmen ins Eisenerzgeschäft eingestiegen, das forciert werden und dem Stahlbusiness unter die Arme greifen soll. Deshalb wird auch bald der Name geändert. Ob’s hilft?
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Kürzlich von 'Globalyze' veröffentlicht