Pressetour: Anglo American optimistisch
Montag, 20. Februar 2012 | 13:45
| 20.02.2012
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Chinas Notenbank kürzt Mindestreserve
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| Weil die China der weltweit schwachen Konjunktur entgegentreten will, gab sie den Geschäftsbanken über eine Senkung des Mindestreservesatzes um 0,5 Prozentpunkte zusätzlich Liquidität.
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Standpunkt:
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| Die in der Vergangenheit bremsende Geldpolitik, welche insbesondere der hohen Inflation und der Angst vor einer Immobilienblase geschuldet war, hat zum schwächsten Wirtschaftswachstum seit 2009 geführt. Das macht sich zuletzt in einem Preisverfall der Immobilien in den großen Städten, genaugenommen in 48 von 70 Städten, bemerkbar. Noch im Januar 2011 sahen 60 von 70 Städte Preissteigerungen. Im Shanghai Baoshan Distrikt gab es angesichts von 20%igen Preiskürzungen für Neukäufer Proteste der Altkäufer, die nun ihr Geld zurückhaben wollen. Für die Weltkonjunktur ist die seit geraumer Zeit expansivere Geldpolitik Chinas ein Segen.
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Indischer Privatjet-Markt boomt
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| Aufgrund des starken Anstieg der sog. high net-worth individuals rechnen Privatjethersteller wie Bombardier, Hawker Beechcraft, Dornier Seaplanes und Pacific Aerospace mit einer starken Nachfrage.
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Standpunkt:
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| Nach den veröffentlichten Zahlen der Directorate General of Aviation (DGCA) sind 155 der 1.146 Flugzeuge im Land Privatjets. Bis 2030 sollen laut einem Forecast der kanadischen Bombardier, 1.330 weitere hinzukommen. Und so ist man sich einig, dass die Nachfrage nach Privatjets zukünftig „tremendous“ sein wird.
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TDK vor ungewisser Zukunft
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| Weil die Situation derzeit noch schlechter als nach der Finanzkrise ist, wird TDK 6 seiner 15 Fabriken schließen. Statt eines Gewinns von 45,2 Mrd. Yen im Vorjahr wird nun ein Verlust von-11 Mrd. Yen erwartet.
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Standpunkt:
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| Seit dem Platzen der Internetblase steht TDK nun die dritte Restrukturierung bevor. Irgendwie kommt das Unternehmen nicht so recht auf die Füße. Insofern sollte man dem Unternehmen wohl erst einmal fern bleiben. Bis man sieht, ob die Restrukturierung auch ihre Wirkung zeigt.
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Anglo American optimistisch
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| Trotz der kurzfristigen Unsicherheit sieht die weltweit viertgrößte Minengesellschaft zuversichtlich in die Zukunft. Der Umsatz stieg um +11% auf 36,5 Mrd. Dollar. Der Gewinn fiel um -6% auf 6,17 Mrd. Dollar.
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Standpunkt:
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| Das Ergebnis wird von Sonderlasten im Wert von 173 Mio. Dollar gedrückt. Da ist zum einen die Abschreibung auf die Tarmac Building Produkte und zum anderen auf das Asset Loma de Niquel. Wie schon Vale ist auch Anglo, die Eisenerz, Kohle, Kupfer, Platinum abbauen und nach Diamanten schürfen aufgrund des immensen Nachholbedarfs der Schwellenländer für die Zukunft optimistisch. Demzufolge wird die Produktionsbasis in den nächsten Jahren um +35% ausgeweitet. Was seine Gründe haben wird.
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Heinz presst Schwellenländer aus
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| Trotz eines 2%-Volumenrückgangs in den USA erzielte H.J. Heinz wg. China, Russland und Lateinamerika einen Zuwachs beim Umsatz von +7,2% (2,92 Mrd. Dollar) und beim Gewinn von +4% auf 284,7 Mio. Dollar.
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Standpunkt:
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| Heinz kämpft an der Heimatfront nicht nur mit Umsatz-, sondern auch mit Volumenrückgängen. Insofern sind die Schwellenländer die Rettung. Allerdings konnten auch die nicht verhindern, dass die Bruttomarge von 37,8% auf 35,1% zurückging. Auch, wenn die Aktie deutlich anstieg. Begeisternd sind die Zahlen nicht gerade.
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Kürzlich von 'Globalyze' veröffentlicht