Abonnieren Sie jetzt unseren kostenlosen Newsletter! Somit entgehen Ihnen keine Nachrichten von den 4 wichtigsten Agenturen und von über 20 Börsenbriefen.
Jetzt anmeldenDonnerstag, 09. Februar 2012 | 11:29
Die vom Bergbauriesen Anglo American kontrollierte Kumba Iron Ore (WKN A0LC6R) meldet am heutigen Donnerstag einen Anstieg der so genannten Headline Earnings von 19% auf 17 Mrd. Rand. Zurückzuführen ist die positive Entwicklung nach Aussage des Unternehmens auf gestiegene Exportpreise für Eisenerz und ein höheres Exportvolumen.
Eisenerz
Der südafrikanische Konzern meldete einen Anstieg des Absatzvolumens von 3% auf ein Rekordniveau von 37,1 Mio. Tonnen im vergangenen Jahr gegenüber dem 36,2 Mio. Tonnen aus dem Jahr 2010. 68% der Exporte gingen dabei nach China. Allerdings fiel das inländische Absatzvolumen auf Grund der niedrigeren Nachfrage des Stahlproduzenten ArcelorMittal South Africa sowie auf Grund von vorübergehenden Anlagenstilllegungen um 600.000 Tonnen oder 8% auf 6,4 Mio. Tonnen Eisenerz.
Kumba meldete zudem für 2011 einen Gesamtumsatz von 45,8 Mrd. Rand und damit 28% mehr als im Jahr 2010. Damals generierte man einen Umsatz von 35,8 Mrd. Rand. Gleichzeitig stieg der operative Gewinn des Unternehmens um 27% auf 32 Mrd. Rand nach 25,1 Mrd. Rand im Jahr zuvor. Dies, so Kumba, war zum Großteil auf einen durchschnittlichen Anstieg der Eisenerzexportpreise von 26% und von 3% beim Absatzvolumen zurückzuführen.
Die Gesamtproduktion des Jahres 2011 allerdings fiel um 5% auf 41,3 Mio. Tonnen, vor allem auf Grund einer niedrigeren Produktion der Sishen-Mine, so Kumba. Die Produktion der Sishen-Mine fiel um 6% auf 38,9 Mio. Tonnen, während die Kolomela-Mine 1,5 Mio. Tonnen Ausstoß beisteuerte.
Kumba wies aber darauf hin, dass die Produktion der Kolomela-Mine noch im laufenden Jahr auf vier bis fünf Mio. Tonnen Eisenerz hochgefahren werden soll. Was zu einem Anstieg des erwarteten Exportvolumens des Konzerns von 3 Mio. Tonnen für 2012 führte. Das inländische Absatzvolumen werde hingegen weiter vom Abnahmevolumen von ArcelorMittal South Africa abhängen, hieß es weiter.
Zum 31. Dezember 2011 verfügte Kumba über liquide Mittel von 1,6 Mrd. Rand nach 1,7 Mrd. Rand Ende 2010. Der anrechenbare Gewinn lag 2011 bei 53,11 Rand pro Aktie und die Headline Earnings – eine in Südafrika gebräuchliche Kennzahl, die einige Einmalposten außen vor lässt – bei 53,13 Rand pro Aktie. Angesichts dessen legte Kumba eine Dividende von 22,50 Rand pro Aktie fest.
Zum Thema:
Hinweis: Die hier angebotenen Artikel stellen keine Kauf- bzw. Verkaufsempfehlungen dar, weder explizit noch implizit sind sie als Zusicherung etwaiger Kursentwicklungen zu verstehen. Die GOLDINVEST Media GmbH und ihre Autoren schließen jede Haftung diesbezüglich aus. Die Artikel und Berichte dienen ausschließlich der Information der Leser und stellen keine wie immer geartete Handlungsaufforderung dar. Zwischen der GOLDINVEST Media GmbH und den Lesern dieser Artikel entsteht keinerlei Vertrags- und/oder Beratungsverhältnis, da sich unsere Artikel lediglich auf das jeweilige Unternehmen, nicht aber auf die Anlageentscheidung, beziehen. Wir weisen darauf hin, dass Partner, Autoren und Mitarbeiter der GOLDINVEST Media GmbH Aktien der jeweils angesprochenen Unternehmen halten oder halten können und somit ein möglicher Interessenkonflikt besteht. Wir können nicht ausschließen, dass andere Börsenbriefe, Medien oder Research-Firmen die von uns empfohlenen Werte im gleichen Zeitraum besprechen. Daher kann es in diesem Zeitraum zur symmetrischen Informations- und Meinungsgenerierung kommen.