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Jetzt anmeldenDonnerstag, 16. Februar 2012 | 10:36
Der kanadische Goldproduzent Kinross Gold (WKN A0DM94) meldete am gestrigen Mittwoch einen Milliarden schweren Quartalsverlust, der auf eine Goodwill-Abschreibung in Bezug auf die Goldmine Tasiast des Unternehmens in Westafrika zurückzuführen ist.
Verarbeitungsanlage des Kupol-Projekts von Kinross Gold Corporation im äußersten Nordosten Russlands; Foto: Kinross
Das in Toronto ansässige Unternehmen präsentierte so einen Nettoverlust von 2,78 Mrd. US-Dollar oder 2,45 USD für das letzte Quartal 2011. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres war lediglich ein Minus von 72,9 Mio. USD bzw. 6 Cent pro Aktie angefallen.
Lässt man allerdings die nicht Cash wirksame Abschreibung von 2,94 Mrd. USD und andere Einmalposten außen vor, erzielte Kinross im vierten Quartal einen Gewinn von 196,6 Mio. USD oder 17 US-Cent je Aktie.
Kinross hatte bereits im Januar angekündigt, dass die Entwicklung der riesigen Tasiast-Mine dem Plan um bis zu neun Monate hinterher hinke und man deshalb eine hohe Abschreibung auf das Projekt vornehmen müsse. Das Unternehmen hatte das westafrikanische Projekt 2010 mit der 7,1 Mrd. Dollar schweren Übernahme von Red Back Mining erworben.
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