Abonnieren Sie jetzt unseren kostenlosen Newsletter! Somit entgehen Ihnen keine Nachrichten von den 4 wichtigsten Agenturen und von über 20 Börsenbriefen.
Jetzt anmeldenFreitag, 17. Februar 2012 | 16:28
Der Rohstoffriese hat seine Zahlen für das vergangene Jahr vorgelegt. Die Ergebnisse des Konzerns sind auf ein Rekordniveau geklettert und besser als von manchen Experten vorher gesagt ausgefallen.
Anglo Americans Tau Tona-Goldmine in Südafrika
Das Jahr 2011 hat für Anglo American (WKN: A0MUKL) Zuwächse bei Umsatz und Ertrag gebracht. Der Konzern meldet einen Umsatzanstieg von 32,93 Milliarden US-Dollar (USD) auf 36,55 Milliarden USD. Prozentual ähnlich stark ist das EBITDA von Anglo American geklettert, das von 11,98 Milliarden USD auf 13,35 Milliarden USD erhöht wurde. Der bereinigte Gewinn ist auf ein Rekordniveau geklettert, erreicht je Aktie nach 4,13 USD im Jahr 2010 nun 5,06 USD. Alles in allem geht der Gewinn von Anglo American aber um 6 Prozent von 5,43 USD auf 5,10 USD zurück. Dennoch steigt die Gesamtjahresdividende der Gesellschaft um 14 Prozent auf 0,74 USD. Die Ergebnisse für das vergangene Jahr sind besser als von Experten erwartet ausgefallen.
Die Anstiege führt Anglo American unter anderem auf die gute Entwicklung der Rohstoffpreise zurück. Diese haben in den vergangenen Jahren eine deutliche Aufwärtsbewegung hinter sich gebracht. Darüber hinaus hat man eine hohe Nachfrage verzeichnet. Unternehmenschefin Cynthia Carroll verweist in Zusammenhang mit den steigenden bereinigten Gewinnen zudem auf die operativen Verbesserungen und das Kostenmanagament des Konzerns.
Anglo American rechnet trotz der konjunkturellen Unsicherheiten als Folge der europäischen Staatsschuldenkrise nicht damit, dass sich an der Nachfragesituation großartig etwas ändern wird. Man geht davon aus, dass sich der Markt robust entwickeln wird. Bei der Nachfrage setzt Anglo American auf die Schwellenländern. Branchenweit rechnet man damit, dass die Entwicklung beim Rohstoffbedarf vor allem von den beiden wachstumsstarken asiatischen Ländern China und Indien geprägt wird.
Für die eigenen Produktionszahlen unter anderem der Eisenerzsparte erhofft sich der Konzern Impulse unter anderem aus neuen Projekten, die man im Zeitplan oder sogar schneller als geplant in Arbeit bringt. Einen konkreten Ausblick auf 2012 gibt Anglo-Chefin Carroll am Freitag allerdings nicht ab.
Die Aktie von Anglo American reagiert mit Kursgewinnen auf die Zahlen, die der Konzern für das Jahr 2011 vorgelegt hat. An der Londoner Börse notiert das Papier am Freitagnachmittag bei 2.689 Britischen Pence (GBp), nur wenige Pence unter dem heutigen Tageshoch.
Charttechnisch ist die Entwicklung interessant, denn noch im gestrigen Handel an der London Stock Exchange stand der Aktienkurs von Anglo American unter Druck. Die Notierung fiel gestern bis auf 2.589 GBp zurück. An der breiten Unterstützungszone um 2.600 GBp allerdings hat die Aktie wieder einen Aufwärtsimpuls hinlegen können. Abzuwarten bleibt, ob sich Anglo Americans Akienkurs über dem Gap 2.663/2.688 GBp etablieren kann - das wäre ein positives Signal für den weiteren Kursverlauf.
Zum Thema:
Hinweis: Die hier angebotenen Artikel stellen keine Kauf- bzw. Verkaufsempfehlungen dar, weder explizit noch implizit sind sie als Zusicherung etwaiger Kursentwicklungen zu verstehen. Die GOLDINVEST Media GmbH und ihre Autoren schließen jede Haftung diesbezüglich aus. Die Artikel und Berichte dienen ausschließlich der Information der Leser und stellen keine wie immer geartete Handlungsaufforderung dar. Zwischen der GOLDINVEST Media GmbH und den Lesern dieser Artikel entsteht keinerlei Vertrags- und/oder Beratungsverhältnis, da sich unsere Artikel lediglich auf das jeweilige Unternehmen, nicht aber auf die Anlageentscheidung, beziehen. Wir weisen darauf hin, dass Partner, Autoren und Mitarbeiter der GOLDINVEST Media GmbH Aktien der jeweils angesprochenen Unternehmen halten oder halten können und somit ein möglicher Interessenkonflikt besteht. Wir können nicht ausschließen, dass andere Börsenbriefe, Medien oder Research-Firmen die von uns empfohlenen Werte im gleichen Zeitraum besprechen. Daher kann es in diesem Zeitraum zur symmetrischen Informations- und Meinungsgenerierung kommen.