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Jetzt anmeldenMontag, 12. März 2012 | 07:05
Das Drama um den Schuldenschnitt für Griechenland ist zu Ende - vorerst. Eine „freiwillige Umschuldung“ hat die Gefahr eines unkontrollierten Zahlungsausfalls gebannt. Mit dem wohl folgenden EU-Rettungspaket über 130 Mrd. Euro werden die Helenen vorerst über den Berg gehievt. Ein Bankrott wird dem Land dennoch nicht erspart bleiben: Ob dieser noch 2012 oder 2013 eintritt, sei dahin gestellt. Wenn es soweit ist, sind zumindest die beteiligten Banken weitgehend aus dem Schneider, denn nun liegen die Risiken zum Großteil bei öffentlichen Trägern, kurzum dem Steuerzahler.
Der Wegfall der griechischen Gefahren, gepaart mit der von den Notenbanken initiierten Geldschwemme, dürfte auch weiterhin die Aktienrallye befeuern. Hatte die Furcht vor einem griechischen „Ausfall“ noch zu Wochenbeginn für einen Kursrutsch gesorgt, wütete bereits in der zweiten Wochenhälfte eine Short-Squeeze, die den DAX über die 7.000er Schwelle hieven könnte. Wie an dieser Stelle bereits berichtet, stellt die Zone zwischen 6.800 und 7.000 Punkten ein starkes Bollwerk dar: Geht es dennoch darüber hinaus, betritt der Index Bullenterrain, was weitere Anlegergruppen anlocken würde. Nach der aktuellen Euphoriephase gilt es dann wieder einen stärkeren Rückschlag einzuplanen! Vielleicht wegen explodierender Ölpreise?!?
Die Themen Iran, Syrien & Öl bleiben heiß: Es bestehen überwiegend Aufwärtsrisiken für Brent, WTI & Co. Eine Eskalation der Iran-Krise kann den Ölpreis jederzeit auf neue Allzeithochs hieven. Wir hatten unsere Leser bereits Anfang Februar auf steigende Brent-Preise eingeschworen: „Die ersten Ziele auf der Oberseite: 120 und 126 US-Dollar!“ schrieben wir damals. Beide Kursziele wurden inzwischen abgearbeitet, ohne dass sich eine Trendwende abzeichnet – ganz im Gegenteil: Es deutet sich eine weitere Beschleunigung an...
Nun scheint die schwelende Iran/Syrien-Krise vor einer Eskalation zu stehen: Geht es in den kommenden Wochen nachhaltig über 126 USD hinaus, können im laufenden Jahr selbst die alten Rekordhochs aus 2008 überschritten werden. Das würde Brentpreise über 140 Dollar bedeuten. Wir rechnen mit einer solchen Beschleunigung ab April/Mai. Mit Blick auf den längerfristigen Kontext empfehlen wir Ihnen außerdem die neue Öl-Studie der Ersten Bank aus Österreich. Den lesenswerten „Nothing to Spare - Ölreport 2012“ der Kollegen finden Sie hier: https://produkte.erstegroup.com/CorporateClients/en/ResearchCenter/Overview/Research_Detail/index.phtml?ID_ENTRY=13046
Mit den besten Grüßen
Ihr Frank Szillat und die Redaktion von www.capital-manager.net
THEMEN der aktuellen Ausgabe:
Seite 1 Marktgeschehen: Öpreise bauen Druck auf! Short-Squeeze über 7.000 Dax-Punkte?
Seite 3 New Gold: Blackwater wächst und wächst
Seite 4 Kaufgelegenheit: Diamond Foods - ausgebombt und kaufenswert?
Seite 5 Rückblick / Ausblick: RMP Energy, Orsu Metals, First Bauxit & Dios Exploration
Seite 7 Chart-Ticker: Midway Gold & Merrex Gold
Seite 8 Capital-Manager-Portfolio
Zur aktuellen Ausgabe:
http://capital-manager.net/downloads/120312-Capital-Manager-Oelpreise_bauen_Druck_auf_Short-Squeeze_ueber_7000_Dax-Punkte.pdf
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