where options pricing suggests tesla stock is headed after q2 earnings

Tesla (TSLA)-Aktien legen leicht zu vor der Veröffentlichung der Ergebnisse des zweiten Geschäftsquartals, die nach Börsenschluss am Mittwoch, dem 22. Juli, erwartet werden.

Der Konsens geht davon aus, dass der E‑Auto‑Spezialist das Ergebnis je Aktie (EPS) gegenüber dem Vorjahr um fast 15 % auf $0,31 steigern wird bei einem Umsatz von mindestens $25,7 Mrd. – was einem Anstieg von 16 % gegenüber dem Vorjahr entspräche.

Obwohl die Tesla‑Aktie im Vergleich zum Jahresbeginn 2026 deutlich im Minus liegt, deuten die Optionspreise darauf hin, dass sie nach dem Q2‑Report einige dieser Verluste zurückgewinnen könnte.

Optionsdaten deuten auf weiteres Aufwärtspotenzial der Tesla‑Aktie hin

Im Vorfeld der Quartalszahlen liegt das Put‑/Call‑Verhältnis für Optionskontrakte mit Verfall am 24. Juli bei 0,54 und signalisiert damit eine ausgeprägte bullische Schieflage.

Laut Barchart liegt das obere Preisniveau dieser Kontrakte derzeit bei knapp über $401, was ein Potenzial für eine Rallye von 5,36 % bei TSLA‑Aktien bis zum Ende dieser Woche signalisiert.

Ein Großteil des Vertrauens im Derivatemarkt dürfte sich aus Teslas starkem Auslieferungsbericht speisen.

Anfang dieses Monats teilte das Unternehmen des Milliardärs Elon Musk mit, im Geschäftsjahr‑Q2 480.126 Fahrzeuge ausgeliefert zu haben, ein Plus von 25 % gegenüber demselben Quartal 2025.

Analyst sieht enormes Aufwärtspotenzial bei TSLA

Analysten von Cantor Fitzgerald scheinen den Optionshändlern in ihrer Einschätzung der Tesla‑Aktie zuzustimmen.

In einer Kundenmitteilung in dieser Woche bestätigten sie ein Overweight‑Rating für das E‑Auto‑Unternehmen und ein sehr bullisches Kursziel von $510.

Ihre positive Einschätzung gründet sich auf das margenstarke Cybercab‑Geschäft.

„Wir glauben, dass TSLA nach der Kommerzialisierung (trotz verzögerter Expansion) die Fähigkeit haben wird, schnell zu skalieren und nennenswerte Marktanteile zu gewinnen“, schrieben die Analysten des Hauses.

Angesichts beschleunigter Meilensteine für die Optimus Gen‑3‑humanoiden Roboter bleiben Cantor Fitzgerald konstruktiv hinsichtlich Teslas Fähigkeit, wiederkehrende Softwareerlöse freizusetzen, sobald sich die Autonomie kommerzialisiert.

Aus technischer Sicht notiert die E‑Auto‑Aktie derzeit leicht unter ihrer 20‑Tage‑Linie – ein deutlicher Ausbruch über die $395‑Marke dürfte die Aufwärtsdynamik kurzfristig verstärken.

Worauf Anleger beim Tesla‑Ergebnis achten müssen

Während das top‑line Auslieferungswachstum einen soliden Rahmen bildet, wird sich der Fokus der Street nach dem Ergebnisbericht schnell auf die Bruttomargen im Fahrzeuggeschäft und die Effizienz der Investitionsausgaben verlagern.

Anleger wollen sehen, ob Fertigungsskaleneffekte, operative Disziplin und lokalisierte Verbesserungen in der Lieferkette Preisdruck und Gegenwind durch steigende Rohstoffkosten ausgleichen können, um die operative Profitabilität zu schützen.

Über die Kernkennzahlen des Automobilgeschäfts hinaus dürfte das Management‑Statement in der Telefonkonferenz zu realen KI‑Investitionen – insbesondere konkrete Zeitpläne für die Ausweitung von Full Self‑Driving (FSD) und die Skalierung der Kapazitäten für Rechenzentrum‑Compute – als Katalysator wirken.

Ein klar besser als erwartetes Ergebnis bei den Kernmargen in Kombination mit selbstbewusster Führung in Bezug auf physische KI‑Infrastruktur könnte der TSLA‑Aktie die nötige Dynamik geben, um technische Widerstandsbereiche zu überwinden.

Vor der Ergebnisveröffentlichung bleibt Wall Street gegenüber Tesla Inc. bullisch eingestellt, mit einer „Moderate Buy“‑Einstufung und einem mittleren Kursziel von $418.

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